Non-entry for failure to pay advance costs

5A_349/2008Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung02.07.2008Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with a complaint against a foreclosure notice. After the appellant failed to pay the required cost advance within the non-extendable deadline and also failed to provide proof of timely debit, the Court held that the complaint could not be entered into. A second request for reconsideration of the earlier legal-aid refusal was also rejected because it raised no new arguments. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 300.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the advance on costs within the non-extendable deadline results in non-entry on the complaint. Where payment is made by payment order, the appellant must prove timely debiting within the prescribed period. A request for reconsideration of a prior legal-aid order is dismissed if it merely repeats arguments and does not undermine the correctness of the original ruling. An abusive litigant may be charged with costs under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_349/2008/bnm

Urteil vom 2. Juli 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Eidgenossenschaft, 3003 Bern,
vertreten durch das Schweizerische Bundesgericht, Kasse, 1000 Lausanne 14,
Betreibungsamt A.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Pfändungsankündigung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 14. Mai 2008 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 14. Mai 2008 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (sein erstes Gesuch um Wiedererwägung der abweisenden Armenrechtsverfügung vom 28. Mai 2008 abweisender) Verfügung vom 11. Juni 2008 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit der Verfügung vom 28. Mai 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 12. Juni 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer innerhalb der Nachfrist ein zweites Wiedererwägungsgesuch eingereicht hat, das jedoch abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Richtigkeit der Verfügung vom 28. Mai 2008, auf die verwiesen werden kann, in Frage zu stellen vermöchte,
dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der einmal mehr missbräuchlich prozessierende (Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG) Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) und darauf hingewiesen wird, dass in dieser Sache allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abgelegt würden,

erkennt der Präsident:

1.
Das zweite Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Juli 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann

Schlagwörter

non-entryadvance costsreconsiderationlegal aiddebt enforcementabusive litigationcourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the second request for reconsideration of the order refusing legal aid should be granted

Extrahierter Entscheid

The request was denied because it raised nothing capable of casting doubt on the correctness of the earlier order.

Extrahierte Begründung

The court referred to its prior order of 28 May 2008 and found no new arguments warranting reconsideration.

Kernrechtsfrage

Whether the complaint had to be entered into after non-payment of the cost advance

Extrahierter Entscheid

The court did not enter into the complaint because the appellant neither paid the advance nor proved timely debiting after a payment order.

Extrahierte Begründung

After warning under Art. 62(3) BGG and expiry of the non-extendable deadline, the advance was still unpaid; non-entry followed under Art. 108(1)(a) BGG.

Kernrechtsfrage

Who must bear the court costs

Extrahierter Entscheid

The appellant was ordered to pay court costs of CHF 300.

Extrahierte Begründung

As the unsuccessful and abusive litigant, the appellant was made liable for costs under Art. 66(1) BGG.

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