Non-payment of advance costs leads to non-entry

5A_305/2008Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung27.06.2008Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Swiss Federal Supreme Court dealt with a complaint against an auction surcharge decision. The appellant had been ordered to pay a CHF 2,000 advance on costs and, after being granted a non-extendable grace period with a warning of non-entry, failed to pay the amount or provide proof of timely debit. A reconsideration request against the earlier cost order was also rejected. The Court therefore did not enter on the complaint and imposed court costs of CHF 500 on the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3 und Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of an ordered advance on costs within the non-extendable grace period leads to non-entry on the appeal. A request for reconsideration of the cost order is admissible only where arguments are advanced that call the prior order into doubt; absent such reasons, it is dismissed. If the appellant neither pays cash nor furnishes the required proof of timely debit from a Swiss account, the complaint is not examined and court costs are charged under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_305/2008/don

Urteil vom 27. Juni 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Betreibungs- und Konkursamt Y.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Steigerungszuschlag,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 23. April 2008 des Kantonsgerichts Wallis (obere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 23. April 2008 des Kantonsgerichts Wallis,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender) Verfügung vom 2. Juni 2008 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 7. Mai 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 7. Juni 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer innerhalb der Nachfrist ein Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 2. Juni 2008 eingereicht hat, das jedoch abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Richtigkeit dieser Verfügung, auf die verwiesen werden kann, in Frage zu stellen vermöchte,
dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Wallis schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. Juni 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann

Schlagwörter

advance costsnon-entryreconsiderationdebt enforcementcourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the request for reconsideration of the order of 2 June 2008 should be granted

Extrahierter Entscheid

The reconsideration request was rejected because the appellant raised nothing capable of calling the prior order into question.

Extrahierte Begründung

The court referred to the reasoning of the earlier order and found no basis to revisit it.

Kernrechtsfrage

Whether the complaint could proceed despite non-payment of the advance costs

Extrahierter Entscheid

The court declined to enter on the complaint because the advance costs were not paid or duly evidenced within the non-extendable deadline.

Extrahierte Begründung

After the warning under Art. 62(3) BGG, the appellant neither paid cash to the Federal Supreme Court or at a post office nor proved timely debit from a Swiss account; therefore non-entry followed under Art. 108(1)(a) BGG.

Kernrechtsfrage

Allocation of court costs

Extrahierter Entscheid

Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant.

Extrahierte Begründung

The appellant became liable for costs as a consequence of the non-entry decision.

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