Non-entry on appeal against interim debt-enforcement order

5A_301/2013Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung24.04.2013Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court held that the complaint against the cantonal procedural order was directed against an interim decision and was inadmissible because the appellant failed to demonstrate a non-reparable legal disadvantage. It also found the pleading non-compliant with the substantiation requirements. The request for free legal aid was refused because the appeal had no prospects of success. Court costs of CHF 300 were imposed on the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; admissibility of an appeal against an interim decision. An appeal against an interlocutory order is admissible only if the appellant specifically demonstrates a legal disadvantage that cannot be remedied later in the proceedings; the burden of substantiation lies with the appellant. Absent such showing, the Federal Supreme Court does not enter into the matter. A complaint that also fails to meet the reasoning requirements of Art. 42 Abs. 2 and Art. 106 Abs. 2 BGG is likewise inadmissible. Free legal aid under Art. 64 Abs. 1 BGG is excluded where the appeal lacks prospects of success; costs follow defeat under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_301/2013

Urteil vom 24. April 2013
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ AG,
Beschwerdegegnerin,

Betreibungsamt Z.________.

Gegenstand
Pfändung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 5. April 2013 des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden (Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 5. April 2013 des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, das (als SchK-Aufsichtsbehörde) in einem Beschwerdeverfahren betreffend eine Verfügung des Betreibungsamtes Z.________ eine Eingabe des Beschwerdeführers zufolge Abschlusses des Schriftenwechsels aus dem Recht gewiesen hat,
in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,
dass sich die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG richtet,
dass Beschwerden gegen solche Entscheide (vom hier nicht gegebenen Fall des Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG abgesehen) nur zulässig sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur (BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632) bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG),
dass im vorliegenden Fall vom Beschwerdeführer (entgegen BGE 133 III loc.cit.) nicht dargetan wird, inwiefern ihm durch die angefochtene prozessleitende Verfügung ein Nachteil drohen könnte, der sich im weiteren Verfahren nicht mehr oder nicht mehr vollständig beheben liesse,
dass somit auf die - mangels Darlegung der Voraussetzungen der selbstständigen Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids offensichtlich unzulässige - Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entspricht,
dass dem Beschwerdeführer in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG),
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,

erkennt das präsidierende Mitglied:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Z.________ und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. April 2013
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Füllemann

Schlagwörter

debt enforcementinterim decisioninadmissibilityirreparable harmfree legal aidcourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal against the cantonal procedural order was admissible as an appeal against an interim decision.

Extrahierter Entscheid

The appeal was inadmissible because the appellant did not show a non-reparable legal disadvantage.

Extrahierte Begründung

The challenged order was an interim decision under Art. 93(1) BGG. The appellant failed to demonstrate any irreparable legal harm, so the requirements for immediate review were not met.

Kernrechtsfrage

Whether the appellant was entitled to free legal aid.

Extrahierter Entscheid

Free legal aid was denied because the appeal had no prospects of success.

Extrahierte Begründung

Under Art. 64(1) BGG, legal aid is unavailable where the proceeding is futile. Since the appeal was manifestly inadmissible, it lacked sufficient chances of success.

Kernrechtsfrage

How the court costs should be allocated.

Extrahierter Entscheid

Court costs were imposed on the losing appellant.

Extrahierte Begründung

As the appellant failed in the proceedings, Art. 66(1) BGG required him to bear the costs.

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.