Non-entry for failure to pay appeal advance

5A_301/2008Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung16.06.2008Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The husband challenged a cantonal decision in a divorce matter before the Federal Supreme Court. His request for legal aid had already been refused for lack of prospects, and he was ordered to pay an appeal advance of CHF 700 within a non-extendable grace period, with the usual warning of non-entry. He did not pay the advance and did not furnish proof of timely debit through post or bank. The President therefore declined to enter into the appeal and charged the appellant with CHF 300 in court costs.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3, Art. 48 Abs. 4 und Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the appeal advance within the non-extendable grace period. Where the appellant, after due warning, neither pays the advance in cash to the Federal Supreme Court nor timely causes a debit to a Swiss postal or bank account and submits the required debit confirmation, the appeal is not entered into in the summary procedure. Non-entry entails costs to be borne by the appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_301/2008/bnm

Urteil vom 16. Juni 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________ (Ehemann),
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ (Ehefrau),
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Beat Rohrer,

Gegenstand
Ehescheidungsverfahren; Kostenvorschuss.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 31. März 2008 des Obergerichts des Kantons Luzern (II. Kammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 31. März 2008 des Obergerichts des Kantons Luzern,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abweisender) Verfügung vom 20. Mai 2008 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 8. Mai 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 700.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 26. Mai 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Juni 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann

Schlagwörter

appeal advancenon-entrylegal aidcourt costsdivorce

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal had to be entered into despite non-payment of the court advance within the extended deadline.

Extrahierter Entscheid

The appeal could not be entered into because the appellant neither paid the advance in time nor proved timely payment by bank/post debit confirmation.

Extrahierte Begründung

After warning under Art. 62 Abs. 3 BGG and expiry of the non-extendable grace period, the conditions for entering into the appeal were not met.

Kernrechtsfrage

Who bears the federal court costs after non-entry.

Extrahierter Entscheid

The appellant was ordered to pay the court costs.

Extrahierte Begründung

Because the appeal was not entered into, costs were imposed on the unsuccessful appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.

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