Non-entry for unpaid cost advance in debt enforcement appeal

5A_286/2007Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung09.07.2007Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with a complaint against a Zurich supervisory decision in debt-enforcement matters. The appellant had been ordered to pay a CHF 1,000 cost advance, with a non-extendable deadline and a warning of non-entry. She nevertheless only requested another extension, alternatively installment payments, and did not prove timely payment. The President rejected the procedural requests and held that, because the advance had not been paid or duly documented in time, the complaint could not be entertained. The appellant was also ordered to pay court costs of CHF 500. The court noted in addition that the complaint would have failed the reasoning requirements even if the advance had been paid.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3, Art. 48 Abs. 4, Art. 66 Abs. 1 and Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; cost advance and non-entry: Where an appellant fails to pay the ordered cost advance within the non-extendable grace period, and does not furnish the required proof of timely debit when payment is made by order, the Federal Supreme Court must not enter the matter after prior warning. A further extension or installment arrangement is excluded where the deadline is expressly non-extendable and the case requires urgency. The court may note additionally that, independently of the advance issue, the complaint would not satisfy the reasoning requirements of Art. 42 Abs. 2 and Art. 106 Abs. 2 BGG (consid. 1).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_286/2007/bnm

Urteil vom 9. Juli 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen), Postfach, 8023 Zürich.

Gegenstand
Konkursandrohung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 8. Mai 2007 des Obergerichts.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 8. Mai 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als obere kantonale SchK-Aufsichtsbehörde),

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit (ihr antragsgemäss eine einmalige Fristerstreckung gewährender) Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 14. Juni 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit Verfügung vom 6. Juni 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist bis zum 29. Juni 2007 dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin innerhalb der Nachfrist ein weiteres Gesuch um Fristerstreckung, evtl. um Gewährung von Ratenzahlungen eingereicht hat, welche Gesuche jedoch in Anbetracht der ausdrücklich als nicht erstreckbar bezeichneten Nachfrist und mit Rücksicht auf die Dringlichkeit des Verfahrens abgewiesen werden,
dass festzustellen bleibt, dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) sowie darauf hingewiesen wird, dass auf die (den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG nicht genügende) Beschwerde auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre,

erkannt:
1.
Die Gesuche um nochmalige Fristerstreckung sowie um Gewährung von Ratenzahlungen werden abgewiesen.
2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Z.________ AG, dem Betreibungsamt A.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als obere SchK-Aufsichtsbehörde) schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Juli 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

cost advancenon-entrydeadlinedebt enforcementcourt costsinstallmentsappeal admissibility

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the request for another extension of the deadline and for installment payments should be granted

Extrahierter Entscheid

No; the non-extendable deadline had already been set under threat of non-entry, and the requests were rejected due to the urgency of the proceedings.

Extrahierte Begründung

A further extension or installment plan was incompatible with the expressly non-extendable deadline and the need for speed.

Kernrechtsfrage

Whether the complaint could be entered into despite the missing cost advance

Extrahierter Entscheid

No; because the advance was not paid or duly evidenced within the deadline, the court had to decline entry into the complaint.

Extrahierte Begründung

Under the warning given, failure to comply with Art. 62(3) BGG triggered non-entry under Art. 108(1)(a) BGG.

Kernrechtsfrage

Court costs

Extrahierter Entscheid

The appellant must bear the court fee of CHF 500.

Extrahierte Begründung

Costs followed the non-entry order under the BGG cost rules.

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