Non-payment of advance leads to non-entry on complaint

5A_281/2009Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung24.06.2009Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with a complaint against a cantonal decision concerning legal aid in a condominium matter. After the complainant failed to pay the requested advance on costs within the non-extendable deadline, the court refused reconsideration of its earlier order, held that the conditions for entering into the complaint were not met, and declared the complaint inadmissible. It also imposed court costs of CHF 500 on the complainant and noted that further abusive filings in the matter would be filed away without response.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3, Art. 48 Abs. 4 and Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; failure to pay the advance on costs within the non-extendable deadline after a proper warning results in non-entry on the complaint. A motion for reconsideration of the order requiring payment is admissible only if it raises arguments capable of calling into question the correctness of that order; mere assertions, including regarding financial circumstances, are insufficient. Persistently abusive filings may be taken into account when allocating costs under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_281/2009

Urteil vom 24. Juni 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksgericht Bülach (II. Abteilung),
Spitalstrasse 13, 8180 Bülach,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege (Stockwerkeigentum).

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 22. April 2008 des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 22. April 2008 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 26. Mai 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit - sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender - Verfügung vom 28. April 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 4. Juni 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer innerhalb der Nachfrist (nebst einem Gesuch um aufschiebende Wirkung) ein Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 28. April 2009 eingereicht hat, das jedoch abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer (unabhängig von seiner finanziellen Lage) nichts vorbringt, was die Richtigkeit dieser Verfügung, auf die verwiesen werden kann, in Frage zu stellen vermöchte,
dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos und der (einmal mehr missbräuchlich prozessierende: Art. 42 Abs. 7 BGG) Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) sowie darauf hingewiesen wird, dass in dieser Sache allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abgelegt würden,

erkennt die Präsidentin:

1.
Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. Juni 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Schlagwörter

advance on costsnon-entryreconsiderationlegal aidabusive litigationcourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the request for reconsideration of the order dated 2009-04-28 should be granted

Extrahierter Entscheid

No grounds were raised that could call the correctness of the prior order into question.

Extrahierte Begründung

The applicant submitted nothing capable of undermining the prior refusal of legal aid, so reconsideration was denied.

Kernrechtsfrage

Whether the complaint could be entered despite non-payment of the advance on costs

Extrahierter Entscheid

No; the advance was neither paid in cash nor duly credited and proven within the non-extendable deadline.

Extrahierte Begründung

After the warning under Art. 62(3) BGG, failure to comply required non-entry under Art. 108(1)(a) BGG.

Kernrechtsfrage

Allocation of court costs

Extrahierter Entscheid

Court costs were imposed on the complainant.

Extrahierte Begründung

Because the complaint was not entered and the filing was deemed abusive, the complainant had to bear the costs.

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