Non-entry for unpaid cost advance in debt-enforcement complaint

5A_238/2007Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung25.06.2007Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Court President declared the complaint inadmissible because the appellant did not pay the CHF 700 cost advance within the non-extendable deadline despite a prior warning under Art. 62(3) BGG. The court held that the prerequisites for entry were therefore not met and applied Art. 108(1)(a) BGG. It also stated that, independently, the complaint did not satisfy the federal reasoning requirements. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 300.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the ordered cost advance within the non-extendable grace period leads to non-entry on the complaint. The advance must be paid in the manner and within the time prescribed by the court; where payment is made by debit order, timely proof of debit must be furnished. Failure to comply permits summary non-entry without further examination of the merits. Independently, a complaint lacking the reasoning required by Arts. 42 Abs. 2 and 106 Abs. 2 BGG would in any event be inadmissible.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_238/2007/bnm

Urteil vom 25. Juni 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen).

Gegenstand
Pfändungsankündigung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 4. Mai 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 4. Mai 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen),

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 6. Juni 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 22. Mai 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 700.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der am 8. Juni 2007 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) und darauf hingewiesen wird, dass auf die (den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht genügende) Beschwerde auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre,

erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Z.________ AG, dem Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen) und dem Betreibungsamt A.________ schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. Juni 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

cost advancenon-entryadmissibilityreasoning requirementsdebt enforcementcourt fees

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the federal complaint could be entered into despite non-payment of the cost advance within the non-extendable deadline.

Extrahierter Entscheid

No. The complaint had to be declared inadmissible because the advance was neither paid in cash nor duly evidenced as paid by bank/postal debit within the deadline.

Extrahierte Begründung

After a formal warning under Art. 62(3) BGG, the appellant did not comply with the advance-payment order. Under Art. 108(1)(a) BGG, the court therefore issued a non-entry decision.

Kernrechtsfrage

Whether the complaint would have met the federal reasoning requirements in any event.

Extrahierter Entscheid

No. The court noted that the complaint would also have failed to satisfy the reasoning requirements under Arts. 42(2) and 106(2) BGG.

Extrahierte Begründung

The filing lacked sufficient legal substantiation; this independent defect confirmed that entry would have been denied even if the advance had been paid in time.

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