Non-payment of cost advance leads to non-entry on complaint

5A_19/2007Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung30.03.2007Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the complaint because the complainant failed to pay the ordered cost advance within the final deadline despite a warning. The President also noted that the complaint would have been inadmissible in any event for insufficient reasoning and abusiveness. The complainant was ordered to pay court costs of CHF 500.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3 and Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the cost advance within the non-extendable grace period after explicit warning results in non-entry on the complaint. The advance payment requirement is mandatory; if the appellant neither pays in cash nor proves timely debit of a properly instructed postal or bank transfer, the court must not examine the merits. The unsuccessful party bears the costs pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG. A supplementary indication that the appeal would in any event have failed for deficient reasoning or abusiveness does not alter the procedural ground of non-entry (consid. relevant).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_19/2007/bnm

Verfügung vom 30. März 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kantonsgericht Freiburg (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als kantonale Aufsichtsbehörde), Rathausplatz 2A, Postfach 56, 1702 Fribourg.

Gegenstand
Betreten einer Örtlichkeit durch den Betreibungsbeamten zwecks Vollzugs einer Pfändung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 24. Januar 2007 des Kantonsgerichts Freiburg.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg vom 24. Januar 2007,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 6. März 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 13. Februar 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der am 14. März 2007 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) sowie darauf hingewiesen wird, dass auf die Beschwerde (mangels einer Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Begründung und ausserdem wegen Missbräuchlichkeit im Sinne von Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG) auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre und dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abzulegen,
verfügt:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Diese Verfügung wird dem Beschwerdeführer, dem Kantonsgericht Freiburg und dem Betreibungsamt A.________ schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. März 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

debt enforcementcost advancenon-entryprocedural admissibilitycourt costsdeadlinesupreme court review

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the complaint had to be entered into despite the missing cost advance.

Extrahierter Entscheid

No. Because the complainant did not pay the court-ordered advance within the non-extendable deadline, the complaint could not be considered.

Extrahierte Begründung

After prior warning under Art. 62(3) BGG, the advance was neither paid in cash nor properly credited by post/bank transfer with proof of timely debit. Non-entry therefore followed under Art. 108(1)(a) BGG.

Kernrechtsfrage

Allocation of court costs

Extrahierter Entscheid

The complainant had to bear the court fee.

Extrahierte Begründung

As the unsuccessful party in the non-entry procedure, he was charged the fee under Art. 66(1) BGG.

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