Non-payment of advance leads to non-entry on visitation appeal

5A_172/2007Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung13.07.2007Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with an appeal concerning visitation rights. After rejecting a request for installment payment and granting a final non-extendable grace period, it found that the appellant had neither paid the CHF 2,000 advance in cash nor validly arranged timely payment or proof of debit. The Court therefore did not enter into the appeal. It also ordered the appellant to pay the court fee of CHF 500 and noted that the appeal would have been inadmissible even if the advance had been paid on time for the reasons stated in the earlier order.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the advance payment within the non-extendable grace period leads to non-entry on the appeal. A mere declaration that payment will be arranged, or the submission of financing documents, does not satisfy the statutory requirement. Where payment is made by payment order, timely debit of the account and proof thereof must be provided within the prescribed time limit. The appellant bears the costs of the non-entry procedure under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_172/2007/bnm

Urteil vom 13. Juli 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Bettoni,

Gegenstand
Besuchsrecht.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 5. April 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer).

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 5. April 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin (nach am 1. Juni 2007 erfolgter Abweisung eines Ratenzahlungsgesuchs) mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 27. Juni 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit - ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender - Verfügung vom 25. Mai 2007 samt Formular auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der am 28. Juni 2007 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin zwar innerhalb der Nachfrist die Vorschusszahlung (unter Beilage eines Kreditvertrags) in Aussicht gestellt hat,
dass sie jedoch den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten rechtzeitig an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Bestätigung einer Kontenbelastung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) sowie darauf hingewiesen wird, dass auf die Beschwerde (aus den in der Verfügung vom 25. Mai 2007 dargelegten Gründen) auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre,

erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Juli 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

visitation rightscourt advancenon-entrylegal aidcostsdeadlineappeal inadmissibility

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the federal appeal could be entered into despite failure to pay the court advance in time.

Extrahierter Entscheid

No. Because the appellant did not timely pay the required advance or prove timely debit after a payment order, the appeal was not entered into.

Extrahierte Begründung

After an unenforceable grace period under Art. 62(3) BGG and a warning of non-entry, the advance was neither paid in cash nor validly submitted through the postal/banking channels; therefore non-entry followed under Art. 108(1)(a) BGG.

Kernrechtsfrage

Who bears the court costs of the non-entry decision?

Extrahierter Entscheid

The appellant bears the court fee of CHF 500.

Extrahierte Begründung

As the unsuccessful party in the non-entry procedure, the appellant was ordered to pay costs under Art. 66(1) BGG.

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