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4D_75/2007 ΓÇó Complaint dismissed as moot due to prior decision
4D_75/2007Bundesgericht / I. zivilrechtliche Abteilung04.02.2008Dismissed
The appellant filed a Federal Supreme Court complaint alleging undue delay by the Thurgau High Court in his civil appeal. The Federal Court found that the High Court had already decided the relevant request before the complaint was filed, so the matter was moot. The complaint was therefore struck off. In the circumstances, the court waived costs, which also rendered the request for cost exemption moot.
Art. 32 Abs. 2 BGG; mootness of a complaint alleging denial of justice or undue delay when the challenged authority has already decided before the filing of the remedy. A complaint is to be removed from the docket as moot if the sought decision has meanwhile been rendered, even if the dispatch occurred later. Where the proceedings are struck off for mootness, court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG in light of the circumstances; a request for exemption from costs then becomes moot.
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4D_75/2007 /len
Verfügung vom 4. Februar 2008
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Corboz, Präsident,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Parteien
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Thurgau.
Gegenstand
Rechtsverzögerung,
Beschwerde gegen das Obergericht
des Kantons Thurgau.
In Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. Dezember 2007 beim Bundesgericht geltend machte, das Obergericht des Kantons Thurgau habe seine Berufung betreffend Zivilklage gegen B.________ (Verfahren ZBR.2007.19) bis jetzt nicht behandelt, was als unrechtmässige Verzögerung eines Entscheides zu betrachten sei;
dass der Präsident des Obergerichts des Kantons Thurgau im vom Beschwerdeführer erwähnten Verfahren bereits mit Verfügung vom 12. Oktober 2007 das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung abgewiesen hatte, diese Verfügung indessen erst am 6. Dezember 2007 expediert wurde;
dass somit die Beschwerde bereits im Zeitpunkt der Einreichung gegenstandslos war und im Verfahren gemäss Art. 32 Abs. 2 BGG abzuschreiben ist;
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 BGG), womit das Gesuch des Beschwerdeführers um Befreiung von den Gerichtskosten gegenstandslos wird;
verfügt der Präsident:
1.
Die Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Februar 2008
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Corboz Huguenin