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4D_27/2012 ΓÇó Non-entry for insufficiently reasoned constitutional complaint
4D_27/2012Bundesgericht / I. zivilrechtliche Abteilung20.04.2012Inadmissible
The Federal Supreme Court dealt with a filing challenging a cantonal appellate non-entry decision in a civil matter. Because the ordinary civil appeal was unavailable due to the missing minimum dispute value, the submission was treated as a subsidiary constitutional complaint. The Court held that the appellant failed to meet the strict reasoning requirements: he did not address the cantonal court's grounds or explain any constitutional violation, and his attempt to introduce a broader factual version was insufficiently justified. The complaint was therefore not entered into. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant, and no party compensation was awarded to the respondent.
Art. 113 ff., 116, 117, 42 Abs. 2, 106 Abs. 2 und 108 Abs. 1 lit. b BGG; subsidiäre Verfassungsbeschwerde und Begründungsanforderungen. Wird die ordentliche Beschwerde in Zivilsachen mangels Streitwerts ausgeschlossen, ist die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu behandeln; sie kann jedoch einzig die Rüge verfassungsmässiger Rechte tragen. Die beschwerdeführende Partei hat unter Auseinandersetzung mit den tragenden Erwägungen des angefochtenen Entscheids substanziiert darzutun, welche verfassungsmässigen Rechte verletzt sein sollen. Bloss appellatorische Kritik, das Vorbringen eines vom kantonalen Sachverhalt abweichenden Tatsachenfundaments oder eine ungenügend begründete Kritik an der Sachverhaltsfeststellung genügen den Anforderungen nicht. Bei offensichtlicher Unzulänglichkeit der Begründung ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.
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4D_27/2012
Urteil vom 20. April 2012
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Leemann.
Verfahrensbeteiligte
F.________,
Beschwerdeführer,
gegen
G.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Martin F. Rübel,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Forderung,
Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 8. Februar 2012.
In Erwägung,
dass das Obergericht des Kantons Solothurn mit Beschluss vom 8. Februar 2012 auf eine von F.________ (Beschwerdeführer) gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Thal-Gäu vom 21. November 2011 erhobene Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht eintrat;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit am 12. März 2012 der Post übergebener Eingabe sinngemäss erklärte, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 8. Februar 2012 mit Beschwerde anfechten zu wollen;
dass die Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. BGG im vorliegenden Fall nicht erhoben werden kann, weil der erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 15'000.-- nicht gegeben ist (Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG);
dass die Eingabe des Beschwerdeführers unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;
dass mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde nur die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann (Art. 116 BGG);
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG);
dass sich der Beschwerdeführer nicht mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt und aufzeigt, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid seine verfassungsmässigen Rechte verletzt hätte, sondern dem Bundesgericht einen Sachverhalt unterbreitet, der über den vorinstanzlich verbindlich festgestellten hinausgeht, ohne rechtsgenügend zu begründen, inwiefern dies nach Art. 118 Abs. 2 BGG zulässig sein soll;
dass die Eingabe des Beschwerdeführers die erwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht erfüllt;
dass aus den genannten Gründen auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann;
dass der Beschwerdeführer bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass dem Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihm aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist;
erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. April 2012
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Leemann