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4D_132/2009 ΓÇó Non-entry for insufficiently reasoned constitutional complaint
4D_132/2009Bundesgericht / I. zivilrechtliche Abteilung19.11.2009Dismissed
The tenant challenged a cantonal eviction order by filing a constitutional complaint to the Federal Supreme Court. The Court held that the submission did not satisfy the reasoning requirements because it did not identify the violated rights or develop constitutional arguments against the cantonal decision. It therefore did not enter on the complaint. Considering the circumstances, it waived court costs.
Art. 42 Abs. 2 and Art. 106 Abs. 2 BGG; requirements for a constitutional complaint; the Federal Supreme Court examines alleged violations of constitutional rights only if they are expressly raised and substantiated with reference to the contested decision. A merely appellative or undefined objection does not satisfy the duty to state reasons. If the filing manifestly fails this standard, non-entry follows under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Court costs may be waived exceptionally under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.
{T 0/2}
4D_132/2009
Urteil vom 19. November 2009
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Parteien
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
X.________ AG,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Anton Frank.
Gegenstand
Mietstreitigkeit; Ausweisung,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Luzern, I. Kammer als Rekursinstanz, vom 2. September 2009.
In Erwägung,
dass der Präsident III des Amtsgerichts Luzern-Land mit Entscheid vom 25. Mai 2009 den Beschwerdeführer anwies, die Liegenschaft D.________strasse 4 in E.________ innerhalb von zehn Tagen nach Rechtskraft des Entscheides ordnungsgemäss zu räumen und zu verlassen;
dass der Beschwerdeführer an das Obergericht des Kantons Luzern gelangte, das mit Entscheid vom 2. September 2009 seinen Rekurs abwies und den erstinstanzlichen Entscheid bestätigte;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 6. Oktober 2009 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte "Einspruch" gegen den Entscheid des Obergerichts vom 2. September 2009 zu erheben;
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 6. Oktober 2009 diese Begründungsanforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG);
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);
erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, I. Kammer als Rekursinstanz, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. November 2009
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Huguenin