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4D_113/2008 ΓÇó Inadmissibility for insufficiently reasoned constitutional complaint
4D_113/2008Bundesgericht / I. zivilrechtliche Abteilung08.10.2008Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the appellant’s constitutional complaint against the cantonal refusal of legal aid was inadmissible because the filing did not satisfy the statutory reasoning requirements. The complaint did not identify, with sufficient precision, which constitutional rights had been violated or substantiate any such violation. Given the circumstances, the Court waived the levying of court costs.
Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG; inadmissibility of a constitutional complaint for lack of substantiation. A recourse to the Federal Supreme Court must, by reference to the reasons of the contested decision, set out in a clear and reasoned manner which rights were violated. Constitutional rights and cantonal constitutional guarantees are examined only if they are expressly invoked and specifically argued; a merely appellatory submission does not suffice. Where the pleading manifestly fails to meet these requirements, the Court does not enter into the matter under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG.
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4D_113/2008 /ber
Urteil vom 8. Oktober 2008
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Corboz, Präsident,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Parteien
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kantonsgericht Freiburg, I. Zivilappellationshof,
Postfach 56, 1702 Freiburg.
Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege,
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, I. Zivilappellationshof, vom 7. Juli 2008.
In Erwägung,
dass B.________ am 11. April 2007 gegen den Beschwerdeführer Klage auf Zahlung von Fr. 5'260.70 erhob, und der Gerichtspräsident der Sense die Klage mit Urteil vom 28. Januar 2008 grösstenteils guthiess;
dass der Beschwerdeführer Berufung beim Kantonsgericht des Kantons Freiburg einreichte und ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege stellte;
dass der I. Zivilappellationshof des Kantonsgerichts mit Urteil vom 7. Juli 2008 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abwies und dem Beschwerdeführer Frist zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.-- setzte, mit dem Hinweis, dass im Fall der Nichtzahlung auf die Berufung nicht eingetreten werde;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 13. September 2008 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, das Urteil des Kantonsgerichts vom 7. Juli 2008 mit Beschwerde anzufechten;
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 13. September 2008 diese Anforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG);
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 BGG);
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, I. Zivilappellationshof, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. Oktober 2008
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Corboz Huguenin