Non-payment of advance on costs leads to non-entry

4A_466/2013Bundesgericht / I. zivilrechtliche Abteilung11.03.2014Dismissed

Zusammenfassung

A.X. and B.X. appealed a St. Gallen cantonal decision in a tenancy matter and requested legal aid. The Federal Supreme Court denied legal aid, set an advance on costs, granted an extension and a grace period, but the appellants still did not pay. The single judge therefore declined to enter into the appeal, charged the federal court costs of CHF 1,000 to the appellants jointly and severally, and refused party compensation to the respondent because no compensable expense had arisen.

Regest

Art. 62 Abs. 3 BGG; non-payment of the advance on costs after expiry of the extended deadline leads to non-entry into the appeal. If the advance remains unpaid despite a grace period, the Federal Supreme Court must leave the appeal without examination on the merits. The unsuccessful appellants bear the court costs under Art. 66 Abs. 1 and 5 BGG. No party compensation is awarded to the respondent if no compensable expense was incurred in the federal proceedings within the meaning of Art. 68 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}

4A_466/2013

Urteil vom 11. März 2014

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Kiss, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Widmer.

Verfahrensbeteiligte
A.X.________ und B.X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Michael Winkler,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Jakob Ackermann,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Miete; Schlichtungsverfahren,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, III. Zivilkammer, vom 14. August 2013.

In Erwägung,
dass die Beschwerdeführer am 20. September 2013 Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen vom 14. August 2013 erhoben und gleichzeitig das Gesuch stellten, es sei ihnen für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren;
dass das Bundesgericht dieses Gesuch mit Verfügung vom 11. Dezember 2013 abwies und den Beschwerdeführern am 18. Dezember 2013 Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 6'000.-- ansetzte, die ihnen am 17. Januar 2014 bis zum 5. Februar 2014 erstreckt wurde;
dass die Beschwerdeführer den ihnen auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der mit Verfügung vom 13. Februar 2014 angesetzten Nachfrist nicht geleistet haben, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG);
dass der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr durch das bundesgerichtliche Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (Art. 68 Abs. 1 BGG);

erkennt die Einzelrichterin:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden den Beschwerdeführern auferlegt, unter solidarischer Haftbarkeit.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. März 2014

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Widmer

Schlagwörter

advance on costsnon-entrylegal aidcourt costsparty compensationtenancyappeal