Non-payment of cost advance leads to non-entry

4A_399/2009Bundesgericht / I. zivilrechtliche Abteilung28.10.2009Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

A and B challenged a decision of the Zurich Cantonal Court in a tenancy matter before the Federal Supreme Court. They failed to pay the ordered cost advance even after the extended deadline set by the court. The Federal Supreme Court therefore did not enter into the complaint under Art. 62(3) BGG and, applying Art. 108(1)(a) BGG, ordered the appellants to bear the federal court costs of CHF 500. No party compensation was awarded to the respondent, X.________ AG.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Nichtleistung des Kostenvorschusses innert Nachfrist führt zum Nichteintreten auf die Beschwerde. Wird der verlangte Kostenvorschuss trotz angesetzter Nachfrist nicht bezahlt, ist die Eingabe im vereinfachten Verfahren durch Nichteintretensentscheid zu erledigen. Die Gerichtskosten sind in diesem Fall der beschwerdeführenden Partei aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ein Anspruch der obsiegenden Gegenpartei auf Parteientschädigung setzt einen ersatzfähigen Aufwand im bundesgerichtlichen Verfahren voraus.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
4A_399/2009

Urteil vom 28. Oktober 2009
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Widmer.

Parteien
A.________ und B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

X.________ AG,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Konrad Willi.

Gegenstand
Mietvertrag,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 31. Juli 2009.
Die Präsidentin hat in Erwägung,
dass die Beschwerdeführer Beschwerde in Zivilsachen gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 31. Juli 2009 erhoben haben;
dass die Beschwerdeführer den ihnen auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der mit Verfügung vom 28. September 2009 angesetzten Nachfrist nicht geleistet haben, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens den Beschwerdeführern aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr durch das bundesgerichtliche Verfahren kein Aufwand erwachsen ist;

im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG erkannt:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Oktober 2009
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Widmer

Schlagwörter

cost advancenon-entrytenancyfederal court costsparty compensation

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the civil complaint could be entered into despite non-payment of the ordered cost advance within the extended deadline.

Extrahierter Entscheid

No. Because the appellants did not pay the required cost advance within the additional deadline, the Federal Supreme Court declined to enter into the complaint under Art. 62(3) BGG.

Extrahierte Begründung

Failure to pay the court-ordered advance fee by the extended deadline triggers non-entry.

Kernrechtsfrage

Allocation of federal court costs and party compensation.

Extrahierter Entscheid

The federal court costs were imposed on the appellants, and no party compensation was awarded to the respondent because she incurred no compensable expense in the federal proceedings.

Extrahierte Begründung

Under Art. 66(1) BGG, costs follow the unsuccessful party; compensation requires actual expense.

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