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4A_134/2014 ΓÇó Late appeal against recusal decision; no entry
4A_134/2014Bundesgericht / I. zivilrechtliche Abteilung14.03.2014Inadmissible
The appellant challenged a cantonal decision of the Bern Higher Court that had dismissed her recusal request against the Regional Court Oberland in a tenancy matter. The Federal Supreme Court held that the appeal was filed after the expiry of the 30-day statutory deadline: the decision was served on 20 November 2013, the deadline began on 21 November 2013 and expired on 6 January 2014, whereas the appeal was handed to the post only on 28 February 2014. The Court therefore did not enter into the appeal and charged court costs to the appellant.
Art. 100 Abs. 1, Art. 48 Abs. 1, Art. 44 Abs. 1 and Art. 46 BGG; timeliness of the civil appeal. The 30-day appeal period commences on the day following service of the full decision and is preserved only if the filing is handed to the Swiss Post on the last day of the period. Court vacations extend the period where applicable. If the appeal is posted only after expiry of the deadline, the Federal Supreme Court does not enter into the matter under Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG. Costs follow the outcome pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
4A_134/2014
Urteil vom 14. März 2014
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Regionalgericht Oberland,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Mietvertrag; Ausstand,
Beschwerde gegen den Entscheid des
Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung,
2. Zivilkammer, vom 12. November 2013.
In Erwägung,
dass das Obergericht des Kantons Bern das von der Beschwerdeführerin gegen das Regionalgericht Oberland gerichtete Ausstandsgesuch mit Entscheid vom 12. November 2013 abwies;
dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 28. Februar 2014 datierte Eingabe einreichte, aus der geschlossen werden kann, dass sie den Entscheid des Obergerichts vom 12. November 2013 mit Beschwerde anfechten will;
dass die Beschwerde in Zivilsachen innerhalb von dreissig Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheides beim Bundesgericht eingereicht werden muss (Art. 100 Abs. 1 BGG);
dass die Frist nur eingehalten wird, wenn die Sendung spätestens am letzten Tag der Frist der Schweizerischen Post übergeben wird (Art. 48 Abs. 1 BGG);
dass sich aus den kantonalen Akten ergibt, dass der mit eingeschriebener Post versandte Entscheid des Obergerichts am 20. November 2013 zugestellt worden ist;
dass die dreissigtägige Beschwerdefrist damit am 21. November 2013 zu laufen begonnen hat (Art. 44 Abs. 1 BGG) und unter Berücksichtigung der Gerichtsferien (Art. 46 BGG) am 6. Januar 2014 abgelaufen ist;
dass die Beschwerdeführerin die vom 28. Februar 2014 datierte Beschwerdeschrift gemäss Poststempel an diesem Tag der Schweizerischen Post übergeben hat;
dass die Beschwerdeführerin demnach die dreissigtägige Beschwerdefrist nicht eingehalten hat, weshalb auf ihre Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. März 2014
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Huguenin