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2P.174/2006 ΓÇó Withdrawal of constitutional complaint terminates proceedings
2P.174/2006Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung19.02.2007Withdrawn
X.________ AG withdrew its constitutional complaint against the Aargau Government Council after an agreement with the canton and asked that the stayed federal proceedings be struck off. The Federal Supreme Court’s president declared the dispute resolved by withdrawal and ordered that no court fee be charged and no party compensation be granted. The decision was communicated to the parties and, for information, to the cantonal administrative court.
Art. 5 Abs. 2 and Art. 73 Abs. 1 BZP in connection with Art. 40 OG; withdrawal of a constitutional complaint and consequences for costs: once the appellant withdraws the complaint, the proceedings become moot and may be declared concluded by the instructing judge or division president. In deciding on costs and compensation, the court has discretion; under the circumstances it may dispense with a court fee and deny party compensation, in particular where the parties’ settlement and agreed cost allocation make such a result appropriate (consid. 1-2).
{T 0/2}
2P.174/2006 /FRA /ble
Verfügung vom 19. Februar 2007
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident.
Parteien
X.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Alexander Rey und Dr. Michael Merker, Rechtsanwälte,
gegen
Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau.
Gegenstand
Art. 27 BV (Spitalkonzeption 2015),
Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Beschluss des Regierungsrats des Kantons Aargau vom 24. Mai 2006.
Der Präsident hat nach Einsicht
in die staatsrechtliche Beschwerde der X.________ AG vom 30. Juni/3. Juli 2006 gegen den Beschluss des Regierungsrats des Kantons Aargau vom 24. Mai 2006 über die Spitalkonzeption 2015,
in das Schreiben der Beschwerdeführerin vom 15. Februar 2007, womit sie unter Hinweis darauf, dass sie sich mittlerweile mit dem Kanton Aargau habe einigen können und die entsprechend geänderte Spitalliste in Rechtskraft erwachsen sei, die staatsrechtliche Beschwerde zurückzieht und um Abschreibung des seit 5. Juli 2006 sistierten bundesgerichtlichen Verfahrens ersucht,
in Erwägung,
dass der Rechtsstreit mit der Rückzugserklärung vom 15. Februar 2007 beendet wird und mit Verfügung des Instruktionsrichters bzw. des Abteilungspräsidenten als erledigt erklärt werden kann, wobei dieser über die Gerichtskosten entscheidet und die Höhe einer (allfälligen) Parteientschädigung bestimmt (Art. 5 Abs. 2 und 73 Abs. 1 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG),
dass die Beschwerdeführerin beantragt, das Verfahren sei kostenfrei abzuschreiben, wobei im Falle der Festsetzung von Verfahrenskosten zu berücksichtigen sei, dass die Parteien die hälftige Teilung der Verfahrenskosten und die Wettschlagung der Parteikosten vereinbart hätten,
dass es sich unter den gegebenen Umständen rechtfertigt, weder eine Gerichtsgebühr zu erheben noch eine Parteientschädigung zuzusprechen,
verfügt:
1.
Der Rechtsstreit wird infolge Rückzugs der staatsrechtlichen Beschwerde als erledigt erklärt.
2.
Es werden keine Kosten erhoben und keine Parteientschädigung zugesprochen.
3.
Diese Verfügung wird der Beschwerdeführerin und dem Regierungsrat des Kantons Aargau sowie, zur Kenntnisnahme, dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Februar 2007
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des
Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: