No entry due to unpaid advance on appeal

2C_89/2009Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung04.05.2009Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with an appeal against a Zurich administrative judgment concerning a residence permit. The court had ordered the appellant to pay a CHF 1,000 advance in two instalments and later granted a non-extendable grace period after the initial orders and the reminder were returned undelivered or uncollected. Because the appellant still failed to pay within the grace period, the court held that service was deemed effective and, under the BGG, refused to enter on the appeal in summary proceedings. Court costs of CHF 400 were imposed on the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 1 and 3, Art. 44 Abs. 2 and Art. 108 BGG; effect of non-payment of the cost advance. The appellant before the Federal Supreme Court must pay an advance corresponding to the probable court costs. The instructing judge or division president grants a suitable time limit and, if it expires unused, a grace period. If the advance is not paid within the grace period, the court does not enter on the appeal. Notices sent by registered mail are deemed served at the latest on the seventh day after the first unsuccessful attempt if delivery requires signature and the addressee cannot be reached. Costs follow the outcome and are generally charged to the unsuccessful party.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
2C_89/2009

Urteil vom 4. Mai 2009
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Müller, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich,
Regierungsrat des Kantons Zürich.

Gegenstand
Aufenthaltsbewilligung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Kammer,
vom 10. Dezember 2008.

Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von X.________ vom 3./4. Februar 2009 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 10. Dezember 2008,
in die an die in der Beschwerdeschritt angegebene Adresse verschickten Verfügungen vom 9. Februar 2009, womit der Beschwerdeführer aufgefordert wurde, einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- in zwei Raten à Fr. 500.-- bis zum 2. März bzw. bis zum 3. April 2008 einzuzahlen,
in das Schreiben der Bundesgerichtskanzlei vom 11. Februar 2009, womit die vorerwähnten Verfügungen, im Sinne eines - einmaligen - Entgegenkommens, zusätzlich an die Adresse der Ehefrau des Beschwerdeführers verschickt wurden,
in die Verfügung vom 8. April 2009, womit dem Beschwerdeführer eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Leistung des vollen Betrags des Kostenvorschusses bis zum 24. April 2009 angesetzt wurde,

in Erwägung,
dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat (Art. 62 Abs. 1 BGG),
dass der Instruktionsrichter bzw. der Abteilungspräsident (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG) zur Leistung des Kostenvorschusses eine angemessene Frist und bei deren unbenützten Ablauf eine Nachfrist ansetzt, wobei das Bundesgericht auf die Eingabe nicht eintritt, wenn der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet wird (Art. 62 Abs. 3 BGG),
dass die mit Gerichtsurkunde versandten Verfügungen vom 9. Februar 2009, versehen mit dem Vermerk: "Empfänger konnte unter angegebener Adresse nicht ermittelt werden", an das Bundesgericht zurückgelangt sind,
dass das mit Gerichtsurkunde versandte Schreiben vom 11. Februar 2009, versehen mit dem Vermerk: "Nicht abgeholt", an das Bundesgericht zurückgelangt ist,
dass schliesslich die Verfügung vom 8. April 2009 (Nachfristansetzung), versehen mit dem Vermerk: "Nicht abgeholt", an das Bundesgericht zurückgelangt ist,
dass eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt gilt (Art. 44 Abs. 2 BGG),
dass mithin namentlich die mit Gerichtsurkunde an die vom Beschwerdeführer angegebene Adresse versandten Verfügungen vom 9. Februar und vom 8. April 2009 als zugestellt gelten,
dass der Beschwerdeführer den ihm auferlegten Kostenvorschuss auch innert dem mit Verfügung vom 8. April 2009 - unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall - auf den 24. April 2009 angesetzten Nachfrist nicht bezahlt hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Sicherheitsdirektion, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Mai 2009
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Müller Feller

Schlagwörter

advance of costsnon-entryservice of processdeemed serviceimmigrationcourt costssummary procedure

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal could be entertained despite non-payment of the required advance of costs within the extended deadline.

Extrahierter Entscheid

No. Because the appellant did not pay the advance of costs even within the non-extendable grace period, the Federal Supreme Court had to refuse entry on the appeal in summary proceedings.

Extrahierte Begründung

Under Art. 62 BGG, the appellant must pay an advance of costs; if it is not paid within the set time limit and grace period, the court does not enter on the filing. Service of the orders was deemed effected under Art. 44 Abs. 2 BGG.

Kernrechtsfrage

Allocation of court costs after non-entry.

Extrahierter Entscheid

The court costs were imposed on the appellant according to the outcome of the proceedings.

Extrahierte Begründung

Costs follow the outcome; the appellant was unsuccessful because the court did not enter on the appeal.

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.