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2C_758/2009 ΓÇó Asylum appeal inadmissible; legal aid denied
2C_758/2009Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung18.11.2009Inadmissible
X. filed a public law appeal against a Federal Administrative Court order that had denied legal aid in his pending asylum-withdrawal appeal and required an advance on costs. The Federal Supreme Court held that public law appeals are excluded in asylum matters decided by the Federal Administrative Court, even when a procedural order is challenged. The filing could not be converted into a subsidiary constitutional complaint because that remedy is limited to decisions of last cantonal instances. The Court therefore did not enter into the appeal, rejected the request for federal legal aid, and charged CHF 500 in costs to the lawyer, who should have recognized the lack of a remedy.
Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Art. 113 BGG; admissibility of public law appeals and subsidiary constitutional complaints in asylum matters: the exclusion of the public law appeal covers not only final decisions but also procedural orders rendered by the Federal Administrative Court, in application of the unity-of-proceedings principle (consid. 1). A subsidiary constitutional complaint is unavailable against federal decisions, since it lies only against decisions of the last cantonal instance (consid. 2). An obviously inadmissible appeal is hopeless and therefore defeats a request for legal aid (Art. 64 BGG). Under Art. 66 Abs. 3 BGG, unnecessary costs caused by counsel may be charged to the representative where a minimal standard of diligence would have revealed the absence of any remedy.
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2C_758/2009
Urteil vom 18. November 2009
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Müller, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Y.________,
gegen
Bundesamt für Migration.
Gegenstand
Asylwiderruf (Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege),
Beschwerde gegen die Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung IV, vom 29. Oktober 2009.
Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von X.________ vom 13. November 2009 gegen die Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. Oktober 2009, womit das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im dort hängigen Beschwerdeverfahren (Beschwerde gegen die Verfügung des Bundesamtes für Migration vom 21. September 2009 betreffend Asylwiderruf) abgewiesen und der Beschwerdeführer zur Bezahlung eines Kostenvorschusses aufgefordert worden ist,
in Erwägung,
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG unzulässig ist gegen Entscheide auf dem Gebiet des Asyls, die vom Bundesverwaltungsgericht getroffen worden sind,
dass dieser Ausschliessungsgrund ungeachtet der Tatsache gilt, ob ein Endentscheid oder ein verfahrensrechtlicher Entscheid (wie ihn die Verfügung über die Gewährung oder Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege darstellt) angefochten wird (Grundsatz der Einheit des Verfahrens; vgl. BGE 134 II 192 E. 1.3 S. 195; 133 III 645 E. 2.2 S. 647 f.),
dass Gegenstand der Beschwerde vor Bundesverwaltungsgericht der Asylwiderruf bildet und mithin die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die die unentgeltliche Rechtspflege verweigernde Verfügung vom 29. Oktober 2009 in Beachtung von Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG nicht offensteht,
dass die Beschwerde auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden kann, da dieses Rechtsmittel nur zur Anfechtung von Entscheiden letzter kantonaler Instanzen zur Verfügung steht (vgl. Art. 113 BGG),
dass sich die vorliegende Beschwerde mithin als offensichtlich unzulässig erweist (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG), weshalb darauf im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,
dass das auch für das bundesgerichtliche Verfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (Art. 64 BGG),
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt werden (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG), wobei unnötige Kosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht (Art. 66 Abs. 3 BGG),
dass der rechtskundige Vertreter schon bei Beachtung minimalster beruflicher Sorgfalt hätte feststellen können, dass vorliegend gegen die Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts kein Rechtsmittel offensteht, weshalb die Kosten gestützt auf Art. 66 Abs. 3 BGG ihm aufzuerlegen sind (vgl. BGE 129 IV 206 E. 2 C. 207 f. zum mit Art. 66 Abs. 3 BGG übereinstimmenden Art. 156 Abs. 6 OG; spezifisch zur Kostenauflage an Rechtsvertreter bei Anfechtung von Entscheiden verfahrensrechtlichen Inhalts in asylrechtlichen Sachen Urteile 2D_15/2007 vom 27. März 2007 E. 2.4 und 2A.76/2001 vom 13. Februar 2001 E. 3),
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden Rechtsanwalt Y.________ auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung IV, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. November 2009
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Müller Feller