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2C_722/2011 ΓÇó Non-entry due to failure to validate representation
2C_722/2011Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung23.12.2011Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the Federal Migration Office failed to cure a formal defect in its appeal after being ordered to prove valid representation and warned under Art. 42(5) BGG. Because no confirmation was filed by the deadline, the appeal was not entered into in simplified procedure under Art. 108 BGG. The court waived costs and denied party compensation, noting that the respondent incurred no significant expense.
Art. 42 Abs. 5 BGG; Art. 108 BGG; Art. 66 Abs. 4 BGG; Art. 68 BGG; where an appellant, after warning, fails to cure a formal defect concerning signature or proof of authority to act, the appeal is not admitted. The non-compliance permits non-entry in simplified procedure. Court costs may be waived, and no party compensation is due if the opposing party incurred no appreciable expense.
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2C_722/2011
Urteil vom 23. Dezember 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.
Verfahrensbeteiligte
Bundesamt für Migration,
Quellenweg 6, 3003 Bern-Wabern,
Beschwerdeführer,
gegen
X.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt Markus Weber,
Amt für Migration und Integration
des Kantons Aargau,
Bahnhofstrasse 86/88, Postfach, 5001 Aarau.
Gegenstand
Art. 76 AuG (Ausschaffungshaft/Administrativhaft),
Beschwerde gegen das Urteil des Rekursgerichts
im Ausländerrecht des Kantons Aargau vom 2. August 2011.
Nach Einsicht
in das Urteil 1-HA.2011.146 des Rekursgerichts im Ausländerrecht des Kantons Aargau vom 2. August 2011,
in die hiergegen eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten des Bundesamts für Migration (BFM) vom 13. September 2011,
in die Instruktionsverfügung vom 29. November 2011,
in Erwägung,
dass das Bundesamt für Migration am 29. November 2011 aufgefordert worden ist, seine korrekte Vertretung im vorliegenden Verfahren bis zum 12. Dezember 2011 schriftlich zu belegen bzw. zu bestätigen, da der Beschwerdeschrift nicht entnommen werden könne, wer sie unterschrieben habe und ob diese Person zeichnungsberechtigt gewesen sei,
dass dem Bundesamt gestützt auf Art. 42 Abs. 5 BGG angedroht wurde, dass seine Rechtsschrift andernfalls unbeachtet bliebe,
dass die entsprechende Verfügung dem Bundesamt am 30. November 2011 zugegangen ist,
dass das Bundesamt für Migration auf die Verfügung nicht reagiert hat,
dass auf die Beschwerde deshalb androhungsgemäss nicht einzutreten ist (Art. 42 Abs. 5 BGG),
dass dies durch den Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG geschehen kann,
dass keine Kosten zu erheben sind (Art. 66 Abs. 4 BGG),
dass keine Parteientschädigungen geschuldet sind, nachdem das vorliegende Verfahren für den Beschwerdegegner mit keinem nennenswerten Aufwand verbunden war (vgl. Art. 68 BGG),
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Kosten erhoben und keine Entschädigungen zugesprochen.
3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Dezember 2011
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Zünd
Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar