Non-entry on appeal against refusal of residence permit

2C_700/2011Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung19.09.2011Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court refused to enter into the appeal against the cantonal refusal to reconsider the denial of a residence permit. It held that the complaint in public law matters was inadmissible under Art. 83 lit. c BGG because no enforceable entitlement to the permit was shown. It also rejected treatment as a subsidiary constitutional complaint because no constitutional rights violation was sufficiently alleged and reasoned. The request for provisional measures became moot. Court costs of CHF 500 were charged to the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 83 lit. c BGG; admissibility of an appeal in public law matters against immigration decisions and of a subsidiary constitutional complaint; decisions concerning residence permits are excluded where no enforceable right to the permit is demonstrated, and removal orders are likewise excluded. A subsidiary constitutional complaint requires a specific and substantiated allegation of constitutional rights violations under Art. 116 in conjunction with Art. 106 Abs. 2 BGG; absent such reasoning, the filing is not entered upon. In simplified procedure under Art. 108 BGG, non-admission may be pronounced by the single judge.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
2C_700/2011

Urteil vom 19. September 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich,
Postfach, 8090 Zürich,
Regierungsrat des Kantons Zürich,
Kaspar Escher-Haus, 8090 Zürich.

Gegenstand
Aufenthaltsbewilligung (Wiedererwägung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Kammer, vom 6. Juli 2011.

Erwägungen:

1.
Am 4. Dezember 2007 wurde das Gesuch des 1978 geborenen mazedonischen Staatsangehörigen X.________ um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung abgewiesen; zugleich wurden die Aufenthaltsbewilligungen seiner Ehefrau und der vier Kinder widerrufen; sämtliche Familienmitglieder wurden weggewiesen. Die Anordnungen erwuchsen in Rechtskraft. An 11. Februar 2010 wies die Sicherheitsdirektion (Migrationsamt) des Kantons Zürich ein Gesuch von Mendarin Dauti um Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung ab, unter Hinweis auf die rechtskräftige Wegweisung. Ein Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Zürich blieb erfolglos, und mit Urteil vom 6. Juli 2011 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den Rekursentscheid des Regierungsrats erhobene Beschwerde ab. Es hielt fest, dass kein Anlass für eine Wiedererwägung der früheren Verfügung vom 4. Dezember 2007 bestehe.

X.________ beantragt dem Bundesgericht mit Beschwerdeschrift vom 12. September 2011, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben; es sei ihm der Aufenthalt zu gestatten; falls das nicht gehe, sei das Verfahren im Sinne der Erwägungen zur Neubeurteilung zurückzuweisen.

Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil wird das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos.

2.
Gemäss Art. 83 lit. c BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Ziff. 2), und betreffend die Wegweisung (Ziff. 4).

Es bleibt unerfindlich, unter welchem Titel der Beschwerdeführer einen Rechtsanspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung haben könnte. Als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist seine Eingabe offensichtlich unzulässig (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG). Als subsidiäre Verfassungsbeschwerde kann sie schon darum nicht entgegengenommen werden, weil nicht gerügt und begründet wird, dass und inwiefern das angefochtene Urteil verfassungsmässige Rechte verletze (Art. 116 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG).

Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Kammer, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. September 2011
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Feller

Schlagwörter

immigrationresidence permitreconsiderationadmissibilityconstitutional complaintnon-entrysimplified procedurecourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal in public law matters was admissible against the refusal of a residence permit and the related removal order.

Extrahierter Entscheid

The appeal in public law matters was inadmissible because no statutory or treaty-based entitlement to the permit was shown, and removal orders are excluded from this remedy.

Extrahierte Begründung

Under Art. 83 lit. c BGG, such immigration decisions are not subject to the appeal unless an enforceable right to the permit exists. The appellant failed to identify any legal entitlement.

Kernrechtsfrage

Whether the filing could be treated as a subsidiary constitutional complaint.

Extrahierter Entscheid

It could not be entertained because it did not allege or substantiate any violation of constitutional rights.

Extrahierte Begründung

A subsidiary constitutional complaint requires specific constitutional criticism under Art. 116 in conjunction with Art. 106(2) BGG, which was absent.

Kernrechtsfrage

Whether the case should be remitted for reconsideration or interim measures maintained.

Extrahierter Entscheid

No remittal was ordered and the request for provisional measures became moot due to the final procedural decision.

Extrahierte Begründung

Because the court issued a non-entry decision, there was no basis for further merits review or interim relief.

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