Appeal withdrawn; proceedings discontinued and costs imposed

2C_553/2010Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung22.07.2010Dismissed

Zusammenfassung

The appellant, a Turkish national born in 1979, challenged the non-renewal of his residence permit before the Federal Supreme Court. He then unreservedly withdrew the appeal by letter of 21 July 2010. The presiding judge discontinued the proceedings, ordered CHF 200 in court costs against the appellant, and denied any party compensation. The order was communicated to the parties, the Zurich Administrative Court, and the Federal Migration Office.

Regest

Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG; withdrawal of the appeal and discontinuance of proceedings; when an appeal is unreservedly withdrawn, the president may remove the case from the docket by order. Court costs are then allocated to the withdrawing appellant under Art. 66 Abs. 1 and 3 BGG; no party compensation is owed absent entitlement under Art. 68 Abs. 1 and 2 BGG. The discontinuance decision is procedural and does not address the merits.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
2C_553/2010

Verfügung vom 22. Juli 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich,
Regierungsrat des Kantons Zürich.

Gegenstand
Aufenthaltsbewilligung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Kammer, vom 21. April 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten des 1979 geborenen türkischen Staatsangehörigen X._______ vom 24. Juni 2010 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. April 2010 betreffend Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung,
in das Schreiben des Beschwerdeführers vom 21. Juli 2010, worin er vorbehaltlos erklärt, die Beschwerde vom 24. Juni 2010 zurückzuziehen,

in Erwägung,
dass das Verfahren gestützt auf Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG mit Verfügung des Abteilungspräsidenten abgeschrieben werden kann, wobei über die Gerichtskosten zu entscheiden und die Höhe einer (allfälligen) Parteientschädigung zu bestimmen ist (Art. 5 Abs. 2 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG),
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG) und er keinen Anspruch auf Parteientschädigung hat (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG),

verfügt der Präsident:

1.
Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Kammer, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Juli 2010

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zünd Feller

Schlagwörter

residence permitwithdrawal of appealdiscontinuancecourt costsparty compensationimmigration