Mootness after transfer to administrative court

2C_519/2008Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung24.07.2008Dismissed

Zusammenfassung

X.________ appealed to the Federal Supreme Court seeking to avoid a CHF 300 advance payment ordered by the Federal Administrative Court in an appeal concerning medicinal import. The Supreme Court transferred the submission to the Federal Administrative Court as a request for free legal aid. After that court confirmed it would treat the filing as such, the Supreme Court held that its own proceedings had become moot and struck them off the roll. No costs were charged.

Regest

Art. 32 Abs. 1 and 2 BGG; mootness of Supreme Court proceedings after the competent lower instance assumes the matter. Where the subject matter of an appeal falls away because the competent administrative court takes over the case and is to decide on the related request, the Federal Supreme Court must discontinue the proceedings by order. In such a situation, no court costs are levied under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG. The transfer of a filing to the competent court for treatment as a request for legal aid may be ordered under Art. 30 Abs. 2 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
2C_519/2008

Verfügung vom 24. Juli 2008
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Hungerbühler, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Feller.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Swissmedic, Schweizerisches Heilmittelinstitut.

Gegenstand
Einfuhr von Arzneimittel (unentgeltliche Prozessführung vor dem Bundesverwaltungsgericht),

Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung III, vom 13. Juni 2008.

Erwägungen:
X.________ reichte am 10. Juni 2008 beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde gegen eine Verfügung des Schweizerischen Heilmittelinstituts, Swissmedic, betreffend Arzneimitteleinfuhr ein. Mit Zwischenverfügung vom 13. Juni 2008 forderte der Instruktionsrichter der Abteilung III des Bundesverwaltungsgerichts X.________ auf, bis zum 18. August 2008 einen Kostenvorschuss von Fr. 300.-- zu Gunsten der Gerichtskasse des Bundesverwaltungsgerichts zu überweisen.
Am 11. Juli 2008 reichte X.________ beim Bundesgericht eine "Einsprache" ein mit dem Begehren, dass seine Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht vom 10. Juni 2008 ohne Kostenvorschuss von Fr. 300.-- bearbeitet werde. Das präsidierende Mitglied der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung hat die Eingabe von X.________ mitsamt Beilagen gestützt auf Art. 30 Abs. 2 BGG zwecks Behandlung als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege an das Bundesverwaltungsgericht überwiesen. Mit Schreiben des Instruktionsrichters der Abteilung III vom 21. Juli 2008 hat dieses bestätigt, dass es die Eingabe als Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege behandeln werde.
Durch die Übernahme der Sache durch das Bundesverwaltungsgericht ist das bundesgerichtliche Verfahren gegenstandslos geworden, und es ist in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 (in Verbindung mit Abs. 1) BGG durch Verfügung des präsidierenden Mitglieds abzuschreiben. Kosten werden nicht erhoben (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG).

Demnach verfügt das präsidierende Mitglied:

1.
Das Verfahren wird abgeschrieben.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Diese Verfügung wird dem Beschwerdeführer, Swissmedic und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. Juli 2008
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Hungerbühler Feller

Schlagwörter

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