Non-payment of cost advance leads to non-entry

2C_36/2013Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung07.03.2013Inadmissible

Zusammenfassung

A company appealed a cantonal judgment concerning cross-border service provision and employment of Bulgarian workers. The Federal Supreme Court had ordered a court-cost advance of CHF 2,000 and later granted an extension, warning that failure to pay would lead to non-entry. The appellant still did not pay. The Court therefore refused to enter into the appeal in simplified proceedings and imposed reduced court costs of CHF 500 on the appellant.

Regest

Art. 62 Abs. 1 und 3 BGG, Art. 108 BGG; non-payment of the advance for anticipated court costs within the prescribed deadline and grace period results in non-entry into the appeal. The instruction judge or division president must set an appropriate time limit and a further grace period with a warning of non-entry. If the advance remains unpaid, the Federal Supreme Court may decide not to examine the matter in simplified proceedings. Court costs are then allocated according to the outcome pursuant to Art. 65 and Art. 66 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
2C_36/2013

Urteil vom 7. März 2013
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
A.________ Ltd,
vertreten durch Rechtsanwalt Lars Dubach,
Beschwerdeführerin,

gegen

Dienststelle Wirtschaft und Arbeit, Industrie- und Gewerbeaufsicht, Bürgenstrasse 12, 6005 Luzern.

Gegenstand
Grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung bzw. Erwerbstätigkeit,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Dezember 2012.

Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten der A.________ Ltd vom 14. Januar 2013 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 3. Dezember 2012 betreffend grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung bzw. Erwerbstätigkeit von bulgarischen Arbeitskräften,

in Erwägung,
dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat (Art. 62 Abs. 1 BGG),
dass der Instruktionsrichter bzw. der Abteilungspräsident (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG) zur Leistung des Kostenvorschusses eine angemessene Frist und bei deren unbenütztem Ablauf eine Nachfrist ansetzt, wobei das Bundesgericht auf die Eingabe nicht eintritt, wenn der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet wird (Art. 62 Abs. 3 BGG),
dass die Beschwerdeführerin den ihr mit Verfügung vom 21. Januar 2013 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- auch innert der mit Verfügung vom 15. Februar 2013 - unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall - (auf ihr Gesuch vom 12. Februar 2013 hin) auf den 25. Februar 2013 angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. März 2013

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Feller

Schlagwörter

cost advancenon-entrycourt costssimplified procedureappeal inadmissibility