Non-entry on appeal against remand decision in tax case

2C_352/2010Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung28.04.2010Dismissed

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court held that the Zurich Administrative Court’s remand judgment was an interim decision and thus only challengeable under Art. 93 BGG. The appellant did not explain why the requirements for an appeal against an interim decision were met and therefore failed to provide sufficient reasoning under Art. 42(2) BGG. The court therefore did not enter into the complaint in simplified proceedings under Art. 108 BGG. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant.

Regest

Art. 93 BGG; appeal against remand decision as interim decision; admissibility requirements and duty to reason. A remand judgment is an interim decision, including with respect to the allocation of costs. Such a decision is challengeable only if the conditions of Art. 93 BGG are shown; the appellant bears the burden of demonstrating these conditions in the complaint, unless they are self-evident (Art. 42(2) BGG). Absent such reasoning, the Federal Supreme Court does not enter into the appeal in simplified proceedings under Art. 108 BGG. Costs are allocated according to the outcome (Art. 65, 66(1) BGG).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
2C_352/2010

Urteil vom 28. April 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Kantonales Steueramt Zürich.

Gegenstand
Staats- und Gemeindesteuern 2003 - 2007,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 20. Januar 2010 des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Kammer.

Nach Einsicht
in den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 20. Januar 2010, womit eine Beschwerde von X.________ betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2003-2007 teilweise gutgeheissen und die Sache zum Neuentscheid im Sinne der Erwägungen an die Steuerrekurskommission II des Kantons Zürich zurückgewiesen wurde,
in die als Verwaltungsgerichtsbeschwerde bezeichnete, mit dem Datum 12. April 2010 versehene Rechtsschrift von X.________, womit namentlich um Aufhebung des verwaltungsgerichtlichen Entscheids ersucht wird,

in Erwägung,
dass es sich beim angefochtenen Entscheid um einen Rückweisungsentscheid handelt und Rückweisungsentscheide als Zwischenentscheide gelten (BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127 f.; 133 V 477 E. 4 und 5 S. 480 ff.), dies selbst hinsichtlich der (von der Beschwerdeführerin ebenfalls bemängelten) Kostenregelung (BGE 135 III 329; 133 V 645 E. 2 S.647 f.),
dass Zwischenentscheide, vorbehältlich Art. 92 BGG, der hier ausser Betracht fällt, nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 BGG angefochten werden können, wobei es angesichts der ihr obliegenden Begründungspflicht (Art. 42 Abs. 2 BGG) Sache der Beschwerdeführerin wäre aufzuzeigen, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind, soweit dies nicht ohne Weiteres klar erscheint (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.1 S. 251, 353 E. 1 S. 356),
dass die Beschwerde unter dem Aspekt von Art. 93 BGG unzulässig erscheint, ohne dass die Beschwerdeführerin sich hierzu äussern würde,
dass es mithin (nicht bloss, aber schon hinsichtlich der Zulässigkeitsfrage) an einer hinreichenden Beschwerdebegründung fehlt, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Kammer, und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. April 2010

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zünd Feller

Schlagwörter

taxationadmissibilityinterim decisionremandcostsreasoning requirement