Non-payment of advance costs led to non-entry

2C_342/2007Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung19.09.2007Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The appellant challenged a cantonal judgment concerning a taxi concession before the Federal Supreme Court. After the Court ordered an advance of costs of CHF 1,000 and set an extended deadline with a warning of non-entry, the appellant still did not pay. The Court therefore, in simplified proceedings, did not enter into the appeal. It also imposed court costs of CHF 300 on the appellant and notified the appellant, the municipality, and the cantonal administrative court.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3 BGG; Nichtleistung des Kostenvorschusses trotz Nachfrist mit Androhung des Nichteintretens führt im vereinfachten Verfahren zum Nichteintreten auf die Beschwerde. Die Gerichtskosten sind in diesem Fall nach Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG der unterliegenden Partei aufzuerlegen; das Verfahren nach Art. 108 BGG ermöglicht den Nichteintretensentscheid ohne materielle Prüfung der Beschwerde.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
2C_342/2007 /leb

Urteil vom 19. September 2007
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Parteien
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Gemeinde X.________,
Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden,

  1. Kammer, Obere Plessurstrasse 1, 7000 Chur.

Gegenstand
Taxikonzession,

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden, 1. Kammer, vom 25. Mai 2007.

Das Bundesgericht hat nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von A.________ vom 6. Juli 2007 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 25. Mai 2007 betreffend Taxikonzession,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer den ihm mit Verfügung vom 12. Juli 2007 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- auch innerhalb der mit Verfügung vom 27. August 2007 - unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall - auf den 7. September 2007 angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),

Im Verfahren nach Art. 108 BGG erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Gemeinde X.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. September 2007
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

taxi concessionadvance costsnon-entrydeadlinecourt costssimplified proceedings

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal had to be entered into despite non-payment of the advance costs within the extended time limit.

Extrahierter Entscheid

No. Because the appellant did not pay the CHF 1,000 advance costs even by the final deadline, the Court had to refrain from entering into the appeal in simplified proceedings.

Extrahierte Begründung

Under Art. 62(3) BGG, failure to pay the requested advance costs after a threatened final deadline permits non-entry.

Kernrechtsfrage

How the court costs should be allocated after non-entry.

Extrahierter Entscheid

The court fees were charged to the appellant according to the outcome of the proceedings.

Extrahierte Begründung

Art. 65 and Art. 66(1) and (3) BGG require costs to follow the result and be imposed on the losing party in this situation.

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