Non-payment of advance costs leads to non-entry

2C_156/2012Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung03.04.2012Inadmissible

Zusammenfassung

The appellant challenged a cantonal judgment concerning family reunification of three children from his wife's previous marriage. The Federal Supreme Court had earlier ordered an advance on costs and granted an extension with a warning of non-entry. Because the appellant still did not pay the CHF 2,000 advance by the extended deadline, the Court held that the appeal was inadmissible in simplified proceedings. It also charged the appellant CHF 300 in court costs.

Regest

Art. 62 Abs. 1 und 3 BGG; Art. 108 BGG; non-payment of the advance on court costs within the prescribed grace period results in non-entry into the appeal. The president or instructing judge may fix a deadline and, after its expiry without payment, decide the matter in simplified proceedings without examining the merits. Court costs are allocated according to the outcome under Art. 65 and Art. 66 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
2C_156/2012

Urteil vom 3. April 2012
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Basilio A. Signori,
Beschwerdeführer,

gegen

Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Migrationsamt, Berninastrasse 45, Postfach, 8090 Zürich,
Regierungsrat des Kantons Zürich,
Kaspar Escher-Haus, 8090 Zürich

Gegenstand
Aufenthaltsbewilligung (Familiennachzug),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Kammer, vom 10. Januar 2012.

Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von X.________ vom 13. Februar 2012 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 10. Januar 2012 betreffend Nachzug der drei aus einer früheren Ehe seiner Ehefrau stammenden Kinder,

in Erwägung,
dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat (Art. 62 Abs. 1 BGG),
dass der Instruktionsrichter bzw. der Abteilungspräsident (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG) zur Leistung des Kostenvorschusses eine angemessene Frist und bei deren unbenütztem Ablauf eine Nachfrist ansetzt, wobei das Bundesgericht auf die Eingabe nicht eintritt, wenn der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet wird (Art. 62 Abs. 3 BGG),
dass der Beschwerdeführer den ihm mit Verfügung vom 15. Januar 2012 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- auch innert der mit (am 21. März 2012 gültig eröffneter) Verfügung vom 14. März 2012 - unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall - auf den 26. März 2012 angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. April 2012

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Feller

Schlagwörter

advance costsnon-entryfamily reunificationinadmissibilitycourt costssimplified procedure