Immigration detention upheld; appeal dismissed as manifestly unfounded

2A.609/2005Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung14.10.2005Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

X. challenged the district court's confirmation of his immigration detention ordered by the Zurich migration office until 3 January 2006. The Federal Supreme Court found the detention requirements met on the basis of the lower court's reasoning and noted that the appeal raised nothing capable of undermining the detention's compatibility with federal law. It therefore dismissed the administrative appeal in simplified proceedings and waived court costs.

Omnilex-Regeste

Art. 13b ANAG; Art. 36a OG; review of immigration detention on administrative appeal: Where the lower court's reasoning shows the detention prerequisites to be met and the appellant raises no argument capable of calling the measure's conformity with federal law into doubt, the appeal is manifestly unfounded and may be dismissed in simplified procedure under Art. 36a OG, without taking evidence or requesting observations. The court may confine itself to a summary statement of reasons and, as a matter of practice, waive the collection of costs.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
2A.609/2005 /vje

Urteil vom 14. Oktober 2005
II. Öffentlichrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Wurzburger, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Hungerbühler, Müller,
Gerichtsschreiber Häberli.

Parteien
X.________, z.Zt. Flughafengefängnis Kloten,
Postfach, 8058 Zürich,
Beschwerdeführer,

gegen

Migrationsamt des Kantons Zürich,
Postfach, 8090 Zürich,
Bezirksgericht Zürich, Haftrichter,
Wengistrasse 28, Postfach, 8026 Zürich.

Gegenstand
Ausschaffungshaft gemäss Art. 13b ANAG,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Zürich, Haftrichter,
vom 6. Oktober 2005.

Nach Einsicht

  • in den Entscheid des Bezirksgerichts Zürich, Haftrichter, vom 6. Oktober 2005, mit dem die vom kantonalen Migrationsamt am 5. Oktober 2005 gegen X.________ (geb. 1979) bis zum 3. Januar 2006 angeordnete Ausschaffungshaft bestätigt wird,
  • in die an das Bundesgericht gerichtete Eingabe des Betroffenen vom 11. Oktober 2005,

in Erwägung,

  • dass die Voraussetzungen für die verfügte Ausschaffungshaft aus den im angefochtenen Entscheid dargelegten Gründen, auf die verwiesen werden kann, als gegeben erscheinen und in der Beschwerdeschrift nichts vorgebracht wird, was die Bundesrechtskonformität der verfügten Haft in Frage zu stellen vermöchte,
  • dass sich die vorliegende Beschwerde als offensichtlich unbegründet erweist und damit im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG (Verzicht auf Einholung von Akten und Vernehmlassungen, summarische Begründung) zu erledigen ist,
  • dass praxisgemäss von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen wird,

und im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2.
Es werden keine Kosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Migrationsamt des Kantons Zürich und dem Bezirksgericht Zürich, Haftrichter, sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. Oktober 2005
Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

immigration detentionappeal reviewsimplified proceduremanifestly unfoundedcourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the immigration detention ordered under Art. 13b ANAG was lawful and had to be annulled

Extrahierter Entscheid

The detention grounds were satisfied and nothing in the appeal called the federal-lawfulness of the detention into question.

Extrahierte Begründung

The Federal Supreme Court referred to the reasons given by the lower court, found them sufficient, and held the appeal to be manifestly unfounded; the simplified procedure under Art. 36a OG was therefore appropriate.

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