No new facts shown for family reunification permit

2A.511/2003Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung28.10.2003Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with a complaint against the Zurich Administrative Court's decision confirming non-entry on a renewed family reunification residence permit request. The Court held that the appellant failed to show any material change in circumstances after the prior final refusal, so there was no basis for reconsideration. In simplified procedure, it dismissed the appeal, rejected the request for free legal aid as hopeless, and imposed a court fee of CHF 1,000 on the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 105 Abs. 2 OG; Art. 36a OG; renewed request for family reunification permit after final refusal: a new assessment is justified only if a material change in circumstances is demonstrated. If the complaint does not effectively challenge the cantonal finding that no relevant new facts exist, the Federal Court is bound by that finding and may dismiss the appeal as manifestly unfounded in simplified procedure. A hopeless remedy excludes free legal aid under Art. 152 OG; costs are imposed on the unsuccessful appellant under Art. 156 Abs. 1 OG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
2A.511/2003 /kil

Urteil vom 28. Oktober 2003
II. Öffentlichrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Wurzburger, Präsident,
Bundesrichter Hungerbühler, Müller,
Gerichtsschreiber Klopfenstein.

Parteien
A.________,
Beschwerdeführerin, vertreten durch Frau Y.________,

gegen

Regierungsrat des Kantons Zürich,
Kaspar Escher-Haus, 8090 Zürich,
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, 4. Kammer, Militärstrasse 36, Postfach, 8021 Zürich.

Gegenstand
Aufenthaltsbewilligung (Familiennachzug),

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom
24. September 2003.

Nach Einsicht

  • in das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 24. September 2003, mit dem das Nichteintreten auf das erneute Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung für X.________ (Familiennachzug) geschützt wird,
  • in die von Y.________ namens von A.________ am 24. Oktober 2003 gegen dieses Urteil und die vorangegangenen Entscheide der unteren kantonalen Instanzen eingereichte Beschwerde und das darin gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

wird in Erwägung gezogen

  • dass ein gestelltes Gesuch um Familiennachzug für X.________ nach erfolgloser Anrufung des Regierungsrates und des Verwaltungsgerichts (Entscheide vom 7. November 2001 und vom 13. März 2002) vom Bundesgericht mit Urteil vom 11. Oktober 2002 rechtskräftig abgewiesen worden ist,
  • dass das Verwaltungsgericht im angefochtenen Urteil zum Schluss kommt, es sei keine wesentliche Änderung der Sachlage dargetan, welche eine Neubeurteilung des abgelehnten Gesuches gebieten würde,
  • dass in der vorliegenden Beschwerde nichts vorgebracht wird, was diese Schlussfolgerung, an welche das Bundesgericht nach Massgabe von Art. 105 Abs. 2 OG gebunden ist, in Frage stellen würde,
  • dass für die in der Beschwerdeschrift beantragten Beweiserhebungen betreffend die behaupteten Ungleichbehandlungen bei "3 Monate-Visums mit anschliessend ausgehändigten C-Bewilligungen ohne vorheriger Zwischenausreise" (Herausgabe sämtlicher Unterlagen der in den letzten drei Jahren behandelten Fälle durch die Direktion für Soziales und Sicherheit zwecks Überprüfung durch eine neutrale Stelle) bei der hier gegebenen Sach- und Rechtslage kein Anlass besteht,
  • dass sich die vorliegende Beschwerde als offensichtlich unbegründet erweist und daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG (Verzicht auf Einholung von Akten und Vernehmlassungen, summarische Begründung) abzuweisen ist,
  • dass dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels nicht entsprochen werden kann (Art. 152 OG),
  • dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens demzufolge der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 156 Abs. 1 OG),
  • dass sich das Bundesgericht vorbehält, weitere Eingaben dieser Art in der vorliegenden Angelegenheit unbeantwortet abzulegen,

und im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich sowie dem Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Oktober 2003
Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

immigrationfamily reunificationmaterial change of circumstanceslegal aidcourt costssimplified procedure

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the renewed family reunification application showed a material change in circumstances requiring reconsideration.

Extrahierter Entscheid

No material change in the factual situation was shown; the Federal Court was bound by the cantonal finding and saw no reason to reopen the matter.

Extrahierte Begründung

The complaint did not challenge the cantonal court's conclusion in a way capable of undermining it, and the Court was bound by that finding under Art. 105(2) OG.

Kernrechtsfrage

Whether the appellant was entitled to free legal aid.

Extrahierter Entscheid

No; the appeal had no prospects of success.

Extrahierte Begründung

Because the remedy was manifestly unfounded, the request for legal aid had to be rejected under Art. 152 OG.

Kernrechtsfrage

Who bears the federal court costs.

Extrahierter Entscheid

The appellant must bear the court fee.

Extrahierte Begründung

As the appeal failed, costs were imposed on the appellant under Art. 156(1) OG.

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