Challenge to deportation detention dismissed

2A.185/2000Bundesgericht / II. öffentlich-rechtliche Abteilung03.05.2000Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

K. challenged the Basel-Stadt authorities’ order of deportation detention, which had been approved by the cantonal single judge until 21 June 2000. The Federal Supreme Court held in summary proceedings that the statutory requirements were met and that the appellant had not shown any reason to doubt the detention’s lawfulness. It noted that family separation was only temporary and that cooperation in arranging departure could shorten detention. The appeal was dismissed and no court costs were charged.

Omnilex-Regeste

Art. 13b ANAG; administrative deportation detention and summary review under Art. 36a OG: Where the statutory prerequisites for deportation detention are met and the detainee adduces no arguments casting doubt on legality, the appeal is dismissed in simplified procedure. Temporary interference with family life does not invalidate detention where removal is being organized and cooperation by the detainee may shorten the measure. In manifestly unfounded cases, costs may be waived under Art. 156 OG.

Gesamter Gesetzestext

[AZA 0]
2A.185/2000/bol

II. ÖFFENTLICHRECHTLICHE ABTEILUNG **********************************

  1. Mai 2000

Es wirken mit: Bundesrichter Wurzburger, Präsident der
II. öffentlichrechtlichen Abteilung, Bundesrichter Hungerbühler,
Bundesrichterin Yersin und Gerichtsschreiber Häberli.


In Sachen
K.________, geb. 28. August 1976, Beschwerdeführer,

gegen
Einwohnerdienste des Kantons Basel-Stadt, Abteilung Internationale Kundschaft als kantonale Fremdenpolizei, Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelrichterin für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht,

betreffend
Ausschaffungshaft gemäss Art. 13b ANAG,
wird nach Einsicht:

  • in den Entscheid der Einzelrichterin für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht am Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Stadt vom 24. März 2000, mit dem die von den Einwohnerdiensten des Kantons Basel-Stadt (Abteilung Internationale Kundschaft als kantonale Fremdenpolizei) gegenüber K.________ am 23. März 2000 verfügte Ausschaffungshaft gestützt auf Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (Untertauchensgefahr) bis zum 21. Juni 2000 bewilligt wird,

  • in die von K.________ am 13. April 2000 hiegegen erhobene Beschwerde und in seine ergänzenden Stellungnahmen vom 22. und 26. April 2000,

  • in die Vernehmlassung der Einwohnerdienste Basel-Stadt vom 26. April 2000,

in Erwägung gezogen:

  • dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die verfügte Ausschaffungshaft aus den im angefochtenen Entscheid dargelegten Gründen, auf die hier verwiesen werden kann (Art. 36a Abs. 3 OG), als gegeben erscheinen,

  • dass der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Rechtmässigkeit der verfügten Ausschaffungshaft in Frage stellen könnte,

  • dass insbesondere das Zusammenleben des Beschwerdeführers mit seiner Frau und seiner Tochter durch die Ausschaffungshaft nur vorübergehend verhindert wird und es dem Beschwerdeführer jederzeit frei steht, die Behörden durch kooperatives Verhalten bei der Organisation der Ausreise zu unterstützen und so die Dauer der Haft zu verkürzen,

  • dass über die vorliegende, offensichtlich unbegründete Verwaltungsgerichtsbeschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG mit summarischer Begründung zu befinden ist,

  • dass es sich rechtfertigt, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 156 OG),

und im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:

1.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.

2.- Es werden keine Kosten erhoben.

3.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, den Einwohnerdiensten des Kantons Basel-Stadt (Abteilung Internationale Kundschaft als kantonale Fremdenpolizei), dem Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Stadt (Einzelrichterin für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht) sowie dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement schriftlich mitgeteilt.

_____________
Lausanne, 3. Mai 2000

Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung
des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

immigration detentiondeportationabsconding risksummary procedurecourt costsfamily lifecooperationappeal dismissal

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the deportation detention ordered under Art. 13b ANAG was lawful.

Extrahierter Entscheid

The statutory conditions for detention were met, and the appellant raised nothing capable of calling the detention into question.

Extrahierte Begründung

The Court relied on the reasoning of the cantonal decision. The detention only temporarily interfered with family life, and the appellant could help shorten detention by cooperating with removal arrangements.

Kernrechtsfrage

Whether court costs should be charged for the appeal.

Extrahierter Entscheid

No court costs were imposed because the appeal was dealt with in summary procedure and was manifestly unfounded.

Extrahierte Begründung

The Court considered it appropriate to waive costs.

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