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1P.82/2007 ΓÇó Late constitutional appeal: no entry due to time limit
1P.82/2007Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung09.02.2007Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the constitutional appeal filed by Verein X., represented by its president A., against the St. Gallen Cantonal Court’s Administrative Commission was out of time. The decision was served on 2006-12-23, the appeal period was suspended during the Christmas judicial recess, but the filing on 2007-02-05 still exceeded the non-extendable statutory deadline. The Court therefore declined to enter into the matter and charged the appellant with CHF 500 in court costs.
Art. 89 OG, Art. 33 Abs. 1 OG, Art. 34 Abs. 1 lit. c OG; timeliness of constitutional complaint and suspension of the appeal period during judicial recess. The 30-day appeal period is mandatory and non-extendable. Where the decision is served before the Christmas judicial recess, the period is suspended only for the statutorily prescribed interval; the remaining days continue to run thereafter. A complaint lodged after expiry of the resulting deadline is inadmissible and entails costs under Art. 156 Abs. 1 OG. Summary procedure under Art. 36a OG permits dismissal for clear inadmissibility.
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1P.82/2007 /fun
Urteil vom 9. Februar 2007
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Bundesrichter Fonjallaz, Eusebio,
Gerichtsschreiber Bopp.
Parteien
Verein X.________, Präsident A.________, Beschwerdeführer,
gegen
Kantonsgericht St. Gallen, Verwaltungskommission, Klosterhof 1, 9001 St. Gallen.
Gegenstand
Aufsichtsbeschwerde,
Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Verwaltungskommission, vom 13. Dezember 2006.
Das Bundesgericht hat in Erwägung,
dass der Verein X.________, vertreten durch Präsident A.________, gegen den am 13. Dezember 2006 betreffend Aufsichtsbeschwerde ergangenen Entscheid der Verwaltungskommission des Kantonsgerichts St. Gallen mit Eingabe vom 5. Februar 2007 staatsrechtliche Beschwerde ans Bundesgericht führt;
dass nach Art. 89 OG die Beschwerde binnen 30 Tagen, von der nach kantonalem Recht massgebenden Eröffnung an gerechnet, dem Bundesgericht schriftlich einzureichen ist;
dass diese gesetzliche Frist nicht erstreckbar ist (Art. 33 Abs. 1 OG);
dass allerdings im vorliegenden Fall - nebst der Regelung von Art. 32 OG - zu beachten ist, dass die gesetzliche Beschwerdefrist vom 18. Dezember 2006 bis und mit dem 1. Januar 2007 still stand (Weihnachtsgerichtsferien, Art. 34 Abs. 1 lit. c OG);
dass der Beschwerdeführer den angefochtenen Entscheid am 23. Dezember 2006 ausgehändigt erhalten hat;
dass mit Blick darauf und in Berücksichtigung der Gerichtsferien die erst am 5. Februar 2007 (Montag) der Post übergebene Beschwerde verspätet eingereicht worden ist;
dass demgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 156 Abs. 1 OG);
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
1.
Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Kantonsgericht St. Gallen, Verwaltungskommission, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Februar 2007
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: