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1P.776/2003 ΓÇó Non-entry for lack of an independently appealable decision
1P.776/2003Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung23.02.2004Dismissed
The Federal Supreme Court held that the cantonal letter inviting the applicant to submit requests for community service or semi-detention was not an independently appealable decision. The constitutional complaint did not meet the formal reasoning requirements, and the applicant failed to show any valid grounds for recusal. The Court therefore refused to enter into the complaint, rejected the request for free legal aid as hopeless, and imposed court costs of CHF 500 on the applicant. The request for suspensive effect became moot.
Art. 84 et 87 OG; art. 90 al. 1 let. b OG; art. 152 OG; irrecevabilité du recours dirigé contre une simple lettre dépourvue de caractère décisionnel propre. Une correspondance cantonale qui se borne à inviter la personne concernée à déposer des requêtes relatives aux formes d’exécution de la peine ne constitue pas une décision attaquable à titre indépendant. Un recours de droit public doit satisfaire aux exigences accrues de motivation; à défaut, il est irrecevable. L’absence de chances de succès exclut l’assistance judiciaire. Les conclusions relatives à l’effet suspensif deviennent sans objet lorsque l’irrecevabilité est prononcée (consid. 1-3).
{T 0/2}
1P.776/2003 /zga
Urteil vom 23. Februar 2004
I. Öffentlichrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident,
Bundesrichter Aeschlimann, Féraud,
Gerichtsschreiber Haag.
Parteien
X._________,
Beschwerdeführer,
gegen
Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern, Abteilung Straf- und Massnahmenvollzug, Schermenweg 5, Postfach 5076, 3001 Bern.
Gegenstand
Gefängnisstrafe; Schreiben betr. Vollzugsformen,
Staatsrechtliche Beschwerde gegen ein Schreiben
der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern, Abteilung Straf- und Massnahmenvollzug,
vom 10. Dezember 2003.
Das Bundesgericht hat nach Einsicht
in das Schreiben der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern, Abteilung Straf- und Massnahmenvollzug, vom 10. Dezember 2003, in welchem X.________ Gelegenheit gegeben wird, Gesuche zu den besonderen Vollzugsformen der gemeinnützigen Arbeit und der Halbgefangenschaft einzureichen,
in die Beschwerde von X.________ vom 22. Dezember 2003, in welcher unter anderem beantragt wird, das erwähnte Schreiben vom 10. Dezember 2003 aufzuheben,
in Erwägung,
dass das beanstandete Schreiben vom 10. Dezember 2003 keinen selbständig anfechtbaren Entscheid im Sinne der Art. 84 und 87 OG darstellt,
dass sich aus den Darlegungen des Beschwerdeführers keine Gründe für den Ausstand der von ihm abgelehnten Gerichtspersonen ergeben,
dass die Beschwerde den Anforderungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht entspricht (BGE 127 I 38 E. 3c S. 43; 125 I 71 E. 1c S. 76, je mit Hinweisen),
dass somit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann,
dass das Gesuch um aufschiebende Wirkung mit dem vorliegenden Urteil gegenstandslos wird,
dass die Beschwerde von vornherein aussichtslos war, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ist (Art. 152 OG),
dass die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 156 OG).
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern, Abteilung Straf- und Massnahmenvollzug, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Februar 2004
Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: