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1P.243/2002 ΓÇó Constitutional complaint inadmissible for insufficient reasoning
1P.243/2002Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung29.05.2002Inadmissible
B.________ filed a constitutional complaint against a Zurich cassation court decision that had refused to enter into his nullity complaint because the appeal was late and the cantonal remedy was unavailable. The Federal Supreme Court held that the complaint did not meet the strict reasoning requirements of Art. 90 Abs. 1 lit. b OG, since the appellant failed to explain in a sufficiently clear and detailed manner why the challenged decision violated constitutional or convention rights. The Court therefore did not enter into the complaint and ordered the appellant to pay the federal court fee of CHF 500.
Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; requirements for a constitutional complaint; the Federal Supreme Court examines only clearly and specifically substantiated grievances. A complaint must set out the essential facts and, in a concise but concrete manner, indicate which constitutional rights or legal norms were infringed and in what respect. Mere criticism of the challenged decision, without substantiating the alleged violation, is insufficient. If these pleading requirements are not met, the Court declares the complaint inadmissible without examining the merits (consid. 3). Costs follow the outcome of the proceedings under Art. 156 Abs. 1 OG.
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1P.243/2002 /bie
Urteil vom 29. Mai 2002
I. Öffentlichrechtliche Abteilung
Bundesgerichtsvizepräsident Aemisegger, Präsident.
Bundesrichter Catenazzi, Fonjallaz,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
B.________, Schwerzenbach,
Beschwerdeführer,
gegen
Kassationsgericht des Kantons Zürich,
Postfach 4875, 8022 Zürich.
Nichtzulassung einer Anklage
Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Beschluss des Kassationsgerichts des Kantons Zürich vom 23. April 2002
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
Das Kassationsgericht des Kantons Zürich trat mit Entscheid vom 23. April 2002 auf eine Nichtigkeitsbeschwerde von B.________ nicht ein. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, der Beschwerdeführer habe die zehntägige Frist zur Beschwerdeanmeldung versäumt. Ausserdem sei im vorliegenden Fall die kantonale Nichtigkeitsbeschwerde nicht gegeben.
2.
B.________ führt mit Eingabe vom 12. Mai 2002 staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid des Kassationsgerichts des Kantons Zürich vom 23. April 2002.
Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3.
Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 127 I 38 E. 3c mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt die Eingabe vom 12. Mai 2002 nicht. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern der angefochtene Nichteintretensentscheid des Kassationsgerichts des Kantons Zürich verfassungs- oder konventionswidrig sein sollte. Auf die Beschwerde kann deshalb nicht eingetreten werden.
4.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG).
Demnach erkennt das Bundesgericht
im Verfahren nach Art. 36a OG:
1.
Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Kassationsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Mai 2002
Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: