Non-payment of advance led to non-entry on constitutional complaint

1P.143/2003Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung28.03.2003Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court declared the constitutional complaint inadmissible because the appellant failed to pay the required advance of costs within the deadline and also did not request an extension or exemption. As a result, the court did not enter into the merits and ordered the appellant to bear the federal court fee of CHF 500.

Regest

Art. 150 Abs. 4 OG; failure to pay the ordered advance on costs within the set deadline leads to non-entry if no timely request for extension or exemption is made. Where the appellant disregards the court's warning order, the complaint is inadmissible; the federal court costs are charged to the appellant pursuant to Art. 156 Abs. 1 OG (consid. 2-3).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
1P.143/2003 /sta

Urteil vom 28. März 2003
I. Öffentlichrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident,
Bundesgerichtsvizepräsident Nay, Bundesrichter Aeschlimann,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Parteien
X.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Roger Meier, Postfach 166, 8702 Zollikon,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich, vertreten durch Staatsanwalt Dr. M. Hohl, Postfach, 8023 Zürich,
Kassationsgericht des Kantons Zürich, Postfach 4875, 8022 Zürich.

Gegenstand
Art. 9 und 29 Abs. 2 BV (Strafverfahren; SVG, Widerruf),

Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Beschluss des Kassationsgerichts des Kantons Zürich vom 31. Dezember 2002.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
X.________ erhob am 25. Februar 2003 staatsrechtliche Beschwerde gegen den Beschluss des Kassationsgerichts des Kantons Zürich vom 31. Dezember 2002. Mit Verfügung vom 3. März 2003 forderte das Bundesgericht sie auf, bis spätestens am 17. März 2003 einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- zu leisten, ansonsten auf ihre Beschwerde nicht eingetreten werde.
2.
Innert der angesetzten Frist ist weder der Kostenvorschuss einbezahlt noch ein Gesuch um Fristerstreckung oder um Befreiung von der Bezahlung der Gerichtskosten eingereicht worden. Unter diesen Umständen ist auf die Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten (Art. 150 Abs. 4 OG).
3.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die bundesgerichtlichen Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG).

Demnach erkennt das Bundesgericht
im Verfahren nach Art. 36a OG:
1.
Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin sowie der Staatsanwaltschaft und dem Kassationsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. März 2003
Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

non-entryadvance on costsconstitutional complaintcourt costsdeadline