Revision request against inadmissibility decision dismissed

1F_7/2008Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung07.03.2008Inadmissible

Zusammenfassung

X. requested revision of a Federal Supreme Court judgment that had already declared his complaint inadmissible for insufficient reasoning. The court held that a final judgment can be revised only for statutory grounds under Arts. 121 ff. BGG. Because the applicant did not identify any such ground and instead merely criticized the legal assessment of the earlier decision, the revision request was dismissed without exchanging briefs under Art. 127 BGG. No court costs were imposed.

Regest

Arts. 121 ff. BGG, 127 BGG; revision of a Federal Supreme Court judgment is admissible only if a statutory ground for revision is expressly and substantiatedly invoked. Revision cannot serve to challenge the legal reasoning or the merits assessment underlying the final judgment. If no revision ground is alleged, the court may decline to enter on the request without exchanging briefs; costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
1F_7/2008

Urteil vom 7. März 2008
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Bundesrichter Aeschlimann, Eusebio,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Parteien
X.________, Gesuchsteller,

gegen

Strassenverkehrsamt Graubünden, Kalchbühlstrasse 18, 7000 Chur,
Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden, Hofgraben 5, 7000 Chur,
Kantonsgericht von Graubünden, Kantonsgerichtsausschuss, Poststrasse 14,
7002 Chur.

Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil 1C_447/2007 vom 15. Januar 2008.

In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 15. Januar 2008 auf die Beschwerde von X.________ mangels einer genügenden Begründung nicht eingetreten ist (Verfahren 1C_447/2007);
dass X.________ mit Eingabe vom 25. Februar 2008 um Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 15. Januar 2008 ersucht hat;
dass die Aufhebung oder Abänderung eines nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist;
dass der Gesuchsteller in seiner Eingabe nicht darlegt an welchem Revisionsgrund der beanstandete bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid leiden sollte;
dass im Revisionsverfahren eine Kritik an der dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden rechtlichen Würdigung nicht zu hören ist;
dass somit auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel nicht einzutreten ist (Art. 127 BGG);
dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass der Gesuchsteller darauf hingewiesen wird, dass das Bundesgericht weitere Eingaben in dieser Sache, insbesondere weitere Revisionsgesuche, in Zukunft ohne Antwort ablegen wird;

erkennt das Bundesgericht:

1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Strassenverkehrsamt, dem Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden und dem Kantonsgericht von Graubünden, Kantonsgerichtsausschuss, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. März 2008
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Pfäffli

Schlagwörter

revisioninadmissibilitylegal reasoningfinal judgmentcost waiver