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1F_25/2008 ΓÇó Revision request inadmissible for failure to state revision grounds
1F_25/2008Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung15.01.2009Dismissed
The Federal Supreme Court treated the applicant’s filing as a request for revision of its judgment of 23 October 2008. It held that a final federal judgment can be reopened only on statutory revision grounds and that the applicant failed to identify any such ground. The court therefore declined to enter into the request without a written exchange. Court costs of CHF 500 were imposed on the applicant. The court also noted that further submissions in the same matter may be filed away without formal treatment.
Art. 121 ff. BGG, Art. 127 BGG; revision of a final Federal Supreme Court judgment: a filing is to be construed according to its objective content, but an earlier judgment may be reopened only on statutory revision grounds. Where the applicant does not invoke or substantiate any such ground, the request is inadmissible and the court may refuse to enter into the matter without a written exchange. Court costs are allocated according to the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 1-3).
{T 0/2}
1F_25/2008
Urteil vom 15. Januar 2009
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Bundesrichter Raselli, Eusebio,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Parteien
X.________, Gesuchsteller,
gegen
Gemeinde Oberrohrdorf-Staretschwil,
5452 Oberrohrdorf, handelnd durch den Gemeinderat Oberrohrdorf-Staretschwil, dieser vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Heer,
Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau,
Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil vom 23. Oktober 2008 1C_487/2008.
In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 23. Oktober 2008 auf die Beschwerde von X.________ mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht eingetreten ist (Verfahren 1C_487/2008);
dass X.________ mit Eingabe vom 20. November 2008 (Postaufgabe 9. Dezember 2008) einen "Rekurs und Einsprache" gegen das bundesgerichtliche Urteil vom 23. Oktober 2008 eingereicht hat;
dass das Bundesgericht nur im Rahmen eines Revisionsverfahrens auf ein bereits gefälltes Urteil zurückkommen kann;
dass die Eingabe des Gesuchstellers somit als Revisionsgesuch zu behandeln ist;
dass die Aufhebung oder Abänderung eines nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist;
dass der Gesuchsteller in seiner Eingabe nicht darlegt, an welchem Revisionsgrund der beanstandete bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid leiden sollte;
dass somit auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel nicht einzutreten ist (Art. 127 BGG);
dass die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass das Bundesgericht sich vorbehält, weitere Revisionsgesuche oder sonstige Eingaben des Gesuchstellers in der vorliegenden Angelegenheit ohne förmliche Behandlung abzulegen;
erkennt das Bundesgericht:
1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Gemeinde Oberrohrdorf-Staretschwil sowie dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Januar 2009
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Féraud Pfäffli