Non-entry for insufficient reasoning in driving-license suspension appeal

1C_9/2014Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung10.01.2014Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the appellant's complaint against the Solothurn cantonal judgment concerning a further driving-license disqualification period. It held that the appeal failed to satisfy the statutory reasoning requirements, as the appellant did not engage with the lower court's reasoning or show any violation of law. The Court therefore applied the simplified non-entry procedure and waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; Eintretensvoraussetzungen der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Eine Beschwerde muss in gedrängter Form darlegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; bei Rügen betreffend Grundrechte und kantonales Recht gilt eine qualifizierte Begründungspflicht. Fehlt jegliche Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Begründung und werden keine zulässigen Beschwerdegründe substanziiert, ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten (vgl. E. 1). Eine Kostenauflage kann bei Nicht­eintreten ausnahmsweise unterbleiben (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}

1C_9/2014

Urteil vom 10. Januar 2014

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Departement des Innern des Kantons Solothurn, vertreten durch Motorfahrzeugkontrolle, Abteilung Administrativmassnahmen, Gurzelenstrasse 3, 4512 Bellach.

Gegenstand
Sperrfrist nach Art. 16c Abs. 4 SVG,

Beschwerde gegen das Urteil vom 9. Dezember 2013 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn.

In Erwägung,
dass das Departement des Innern des Kantons Solothurn am 20. März 2013 den Sicherungsentzug des Führerausweises auf unbestimmte Zeit gegen X.________ verfügt und eine Sperrfrist von sechs Monaten festgesetzt hat;
dass diese Verfügung unangefochten in Rechtskraft erwachsen ist;
dass das Departement des Innern mit Verfügung vom 4. Oktober 2013aufgrund eines Vorfalls vom 12. Juli 2013 eine Sperrfrist von zwölf Monaten angeordnet hat;
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 9. Dezember 2013 eine Beschwerde von X.________ gegen die Verfügung des Departements des Innern abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist;
dass X.________ mit Eingabe vom 7. Januar 2014 (Postaufgabe 8. Januar 2014) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn erhoben hat;
dass nach Art. 42 Abs. 2 BGG in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt;
dass der Beschwerdeführer, der keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, sich mit den Ausführungen im angefochtenen Urteil nicht ansatzweise auseinandergesetzt hat und folglich auch nicht dargelegt hat, inwiefern die Begründung des angefochtenen Urteils bzw. das Urteil selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) offensichtlich nicht genügt, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt der Präsident:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Kosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie dem Departement des Innern und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Januar 2014

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli

Schlagwörter

inadmissibilityreasoned appealdriving licenseadministrative measurescost waiver