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1C_498/2010 ΓÇó Late appeal against building permit decision
1C_498/2010Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung03.11.2010Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the appeal against the Thurgau Administrative Court's decision on the Sirnach building permit was filed one day too late. The decision had been served on 28 September 2010, so the 30-day appeal period expired on 28 October 2010; the submission on 29 October 2010 was therefore inadmissible. The Court decided the matter in simplified proceedings and waived court costs.
Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 48 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; timeliness of the federal appeal. The 30-day appeal period begins on the day following service of the full decision and is not extendable. A submission handed to the post after expiry is late and results in non-entry when the defect is manifest; in such a case, the court may decide in simplified proceedings under Art. 108 Abs. 1 BGG. Costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG depending on the circumstances.
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1C_498/2010
Urteil vom 3. November 2010
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Politische Gemeinde Sirnach, Kirchplatz 5,
8370 Sirnach, vertreten durch Rechtsanwalt
Markus Joos,
Departement für Bau und Umwelt des
Kantons Thurgau, Verwaltungsgebäude,
Postfach, 8510 Frauenfeld.
Gegenstand
Baubewilligung,
Beschwerde gegen den Entscheid vom 18. August 2010 des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau.
Erwägungen:
1.
Mit Eingabe vom 26. Oktober (Postaufgabe: 29. Oktober) 2010 führt X.________ gegen einen am 18. August 2010 betreffend Baugesuch Feuerwehrdepot und Werkhof Sirnach ergangenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau der Sache nach Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) ans Bundesgericht.
Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Vernehmlassungen zur Beschwerde einzuholen.
2.
Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar (Art. 47 Abs. 1 BGG).
Laut Aktenlage ist der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer am 28. September 2010 zugestellt worden. Die Beschwerdefrist hat somit am 29. September 2010 zu laufen begonnen (Art. 44 Abs. 1 BGG), und am 28. Oktober 2010 (Donnerstag) ist sie abgelaufen. Die erst am 29. Oktober 2010 der Post übergebene Beschwerde ist daher verspätet eingereicht worden (s. Art. 48 BGG). Demgemäss ist schon aus diesem Grund nicht darauf einzutreten.
Der Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.
3.
Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich, für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben (s. Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach wird erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Kosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Politischen Gemeinde Sirnach, dem Departement für Bau und Umwelt sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. November 2010
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Féraud Bopp