Non-entry for failure to pay cost advance in municipal initiative case

1C_392/2007Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung16.01.2008Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against the cantonal decision concerning a municipal initiative because the appellants failed to pay the required cost advance even within the extended deadline. The court applied the simplified non-entry procedure and ordered federal court costs of CHF 500 against the appellants jointly and severally. The decision was served on the appellants, the municipal council of Emmen, and the cantonal government of Lucerne.

Regest

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the court advance within the time limit, including an additional deadline, justifies non-entry in the simplified procedure. If the appeal is not entered into for this reason, federal court costs are borne by the appellants jointly and severally pursuant to Art. 66 Abs. 1 and Abs. 5 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 1/2}
1C_392/2007

Urteil vom 16. Januar 2008
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien

  • Initiativkomitee "Jetzt längts au z'Emme",
    c/o Jürg Zimmermann,
  • Verein "Jetzt längts au z'Emme",
    c/o Jürg Zimmermann,
    Beschwerdeführer, beide vertreten durch Vital Burger,

gegen

Gemeinderat Emmen, Rüeggisingerstrasse 22,
6020 Emmenbrücke.

Gegenstand
Gemeindeinitiative,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 25. September 2007 des Regierungsrats
des Kantons Luzern.

Das Bundesgericht hat in Erwägung,
dass die Beschwerdeführer den ihnen auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der mit Verfügung vom 19. Dezember 2007 angesetzten Nachfrist nicht geleistet haben;

dass daher gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die bundesgerichtlichen Kosten den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5 BGG);

erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, dem Gemeinderat Emmen und dem Regierungsrat des Kantons Luzern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Januar 2008
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp

Schlagwörter

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