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1C_37/2014 ΓÇó Federal ballot complaint inadmissible for failure to exhaust cantonal remedy
1C_37/2014Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung24.01.2014Inadmissible
The appellant challenged the federal popular vote on the initiative 'Against Mass Immigration' directly before the Federal Supreme Court. The Court held that, in federal voting matters, the cantonal government is the prior authority and that the appellant first had to bring a ballot complaint there within three days of discovering the complaint ground. Because this prerequisite was not met, the Court did not enter the matter under the simplified procedure. It waived court costs and ordered the filing transmitted to the Government of the Canton of St. Gallen, apparently competent by reason of the appellant’s residence in that canton.
Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG; Art. 77 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 sowie Art. 80 Abs. 1 BPR; Art. 108 Abs. 1 BGG; inadmissibility of a direct federal ballot complaint where the statutory cantonal prior remedy has not been exhausted. In federal voting matters the cantonal government constitutes the first-instance authority; the complainant must file the ballot complaint with that authority within the statutory three-day period from discovery of the ground of complaint. Failure to do so precludes federal appellate review and leads to non-entry in simplified proceedings. Court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG.
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1C_37/2014
Urteil vom 24. Januar 2014
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer.
Gegenstand
Eidgenössische Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 betreffend Volksinitiative "Gegen Masseneinwanderung",
In Erwägung,
dass X.________ mit Eingabe vom 21. Januar 2014 (Postaufgabe 22. Januar 2014) "Abstimmungsbeschwerde" in Sachen Volksabstimmung über die Volksinitiative "Gegen Masseneinwanderung" eingereicht hat;
dass in eidgenössischen Stimmrechtssachen die Kantonsregierungen Vorinstanz des Bundesgerichts sind (Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG);
dass der Beschwerdeführer vorgängig vor seiner Beschwerde ans Bundesgericht innert drei Tagen seit Entdeckung des Beschwerdegrundes (Art. 77 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte) Abstimmungsbeschwerde bei der Kantonsregierung hätte führen müssen (Art. 77 Abs. 1 lit. b und Art. 80 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte);
dass somit bereits aus diesem Grund auf die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist;
dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner in der Beschwerde angegebenen Adresse wohl Stimmberechtigter im Kanton St. Gallen ist, weshalb seine Eingabe an die Regierung des Kantons St. Gallen überwiesen wird;
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Die Eingabe vom 21. Januar 2014 wird an die Regierung des Kantons St. Gallen überwiesen.
Es werden keine Kosten erhoben.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Regierung des Kantons St. Gallen und der Schweizerischen Bundeskanzlei schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. Januar 2014
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli