Non-entry for failure to pay advance; legal aid denied

1C_218/2012Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung06.06.2012Inadmissible

Zusammenfassung

The couple appealed a Zurich planning matter to the Federal Supreme Court but did not pay the CHF 3,000 advance even after an extension. They applied for legal aid, yet failed to prove indigence when invited to do so. The Court therefore denied legal aid and, under Art. 108(1)(a) BGG, did not enter into the appeal. Court costs of CHF 300 were imposed on the appellants.

Regest

Art. 64 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Art. 66 Abs. 1 BGG: Where an appellant fails to pay the required advance within the set deadline, the appeal is not entered into. A request for free legal aid is to be denied if indigence is not substantiated despite an express invitation to do so. In case of non-entry, court costs are imposed on the appellants according to the outcome of the proceedings (consid. 1).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
1C_218/2012

Urteil vom 6. Juni 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte
Ehepaar X.________ und Y.________, Beschwerdeführer,

gegen

Bausektion des Stadtrates Zürich,
c/o Amt für Baubewilligungen, Lindenhofstrasse 19, Postfach, 8021 Zürich.

Gegenstand
Baubewilligung,

Beschwerde gegen das Urteil vom 4. April 2012 des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 1. Abteilung,

  1. Kammer.
    In Erwägung,
    dass die Beschwerdeführer den ihnen auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- auch innerhalb der ihnen angesetzten Nachfrist nicht geleistet haben;
    dass sie zwar ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 64 BGG gestellt, ihre Prozessarmut jedoch entgegen der an sie gemäss Schreiben vom 16. Mai 2012 gerichteten Aufforderung nicht belegt haben;
    dass somit dieses Gesuch abzuweisen und auf die Beschwerde androhungsgemäss - im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG - mangels Vorschussleistung nicht einzutreten ist;
    dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die Gerichtskosten den Beschwerdeführern aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden den Beschwerdeführern auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, der Bausektion des Stadtrates Zürich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. Juni 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp

Schlagwörter

building permitadvance paymentlegal aidindigencenon-entrycourt costs