Non-entry on complaint against denial of legal aid

1C_166/2008Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung18.04.2008Inadmissible

Zusammenfassung

The applicant challenged the Lucerne Administrative Court’s refusal to grant legal aid in a driver's license revocation matter. The Federal Supreme Court held that the complaint did not meet the requirement to substantiate a violation of federal or constitutional law. As the filing lacked adequate reasoning, the Court did not enter into it. In light of the circumstances, it waived court costs, which rendered the request for legal aid in the federal proceedings moot.

Regest

Art. 42 para. 2 BGG; requirements for reasoning of a complaint to the Federal Supreme Court: a recourse is inadmissible if the appellant does not, in a concrete manner, set out how the challenged decision violates federal law or constitutional rights. Mere dissent from the decision is insufficient (consid. 1). Where no court costs are levied, a request for legal aid in the federal proceedings becomes moot.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
1C_166/2008

Urteil vom 18. April 2008
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien
X.________, Beschwerdeführer,

gegen
Verwaltungsgericht des Kantons Luzern,
Abgaberechtliche Abteilung, Obergrundstrasse 46,
6002 Luzern.

Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege,

Beschwerde gegen die Verfügung vom 31. März 2008
des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern,
Abgaberechtliche Abteilung.

In Erwägung,
dass die Abgaberechtliche Abteilung des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern mit Verfügung vom 31. März 2008 ein von X.________ in einem Verfahren betreffend Führerausweisentzug gestelltes Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege abgewiesen hat;

dass X.________ gegen diese Verfügung der Sache nach Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) führt;
dass das Bundesgericht unter den gegebenen Umständen davon abgesehen hat, beim Luzerner Verwaltungsgericht eine Stellungnahme zur Beschwerde einzuholen;
dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern die angefochtene Verfügung rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;

dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art.42 Abs. 2 BGG, s. dazu auch BGE 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, keine Kosten zu erheben, womit das für das bundesgerichtliche Verfahren gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gegenstandslos wird;

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Abgaberechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. April 2008
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp

Schlagwörter

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