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1B_216/2012 ΓÇó Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning
1B_216/2012Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung19.04.2012Inadmissible
X.________ challenged a cantonal decision upholding the prosecutor's non-entry order in a criminal matter. The Federal Supreme Court held that the complaint was inadmissible because it only raised general criticism and did not specifically address the reasoning of the cantonal decision or demonstrate a violation of law or constitutional rights. The Court therefore did not enter into the merits and, considering the circumstances, ordered no court costs.
Art. 42 Abs. 2 and Art. 106 Abs. 2 BGG; admissibility of a federal complaint in criminal matters. A complaint must, in reasoned fashion, engage with the contested decision and indicate, with reference to the relevant grounds, in what respect the decision is unlawful or unconstitutional; merely general criticism is insufficient. If this defect is manifest, the Federal Supreme Court may decide in simplified proceedings under Art. 108 Abs. 1 BGG not to enter into the matter. Costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG where the circumstances so justify.
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1B_216/2012
Urteil vom 19. April 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, Wirtschaftsdelikte, Speichergasse 12, 3011 Bern,
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, Postfach 6250, 3001 Bern.
Gegenstand
Strafverfahren; Nichtanhandnahme,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 6. März 2012 des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen.
In Erwägung,
dass X.________ am 17. November 2011 bei der bernischen Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte gegen "Y.________" und unbekannte Täterschaft eine Strafanzeige einreichte;
dass der zuständige Staatsanwalt keine strafbaren Handlungen ausmachen konnte, weshalb er am 15. Dezember 2011 die Nichtanhandnahme nach Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO verfügte;
dass die Anzeigerin dagegen eine Beschwerde einreichte und die Durchführung eines Strafverfahrens verlangte;
dass die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern die Beschwerde mit Beschluss vom 6. März 2012 abgewiesen hat;
dass X.________ hiergegen Beschwerde ans Bundesgericht führt;
dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Vernehmlassungen einzuholen;
dass die Beschwerdeführerin den angefochtenen Beschluss nur ganz allgemein beanstandet, sich dabei aber nicht im Einzelnen mit der ihm zugrunde liegenden Begründung auseinandersetzt und namentlich nicht aufzeigt, inwiefern diese bzw. der Beschluss selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53 und 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag;
dass daher schon aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, weshalb es sich erübrigt, auch noch die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu erörtern;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, vorliegend keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 BGG);
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Kosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft, Wirtschaftsdelikte, der Generalstaatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. April 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp