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1B_181/2012 ΓÇó Federal appeal inadmissible against compensation decision
1B_181/2012Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung02.04.2012Inadmissible
X. challenged before the Federal Supreme Court a Federal Criminal Court decision that had partially granted his complaint and ordered compensation for ex officio/appointed defence costs. He sought a higher amount. The Federal Supreme Court held that the challenged decision was not a coercive-measures decision and therefore could not be attacked by criminal appeal under Art. 79 BGG. Subsidiary constitutional complaint was also unavailable because it lies only against final cantonal decisions. The court therefore did not enter into the appeal in simplified procedure and imposed court costs of CHF 500 on the appellant.
Art. 79 BGG; Art. 113 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG: Admissibility of appeals against decisions of the Federal Criminal Court's complaint chamber. A criminal appeal to the Federal Supreme Court is inadmissible where the challenged decision is not a coercive-measures decision within the meaning of Art. 79 BGG. A subsidiary constitutional complaint is likewise excluded, since it is available only against decisions of last cantonal instances. If a remedy is manifestly inadmissible, the Federal Supreme Court may decline to enter in simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; costs are borne by the unsuccessful party pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.
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1B_181/2012
Urteil vom 2. April 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Aemisegger, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Till Gontersweiler,
gegen
Schweizerische Bundesanwaltschaft,
Zweigstelle Zürich, Werdstrasse 138 + 140,
Postfach 9666, 8036 Zürich.
Gegenstand
Entschädigung der Wahlverteidigung;
Willkür, Rechtsgleichheitsgebot,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 23. Januar 2012 des Bundesstrafgerichts, Beschwerdekammer.
In Erwägung,
dass die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts mit Beschluss vom 23. Januar 2012 eine Beschwerde von X.________ gegen die Einstellungsverfügung der Bundesanwaltschaft teilweise gutgeheissen und die Beschwerdegegnerin dazu verpflichtet hat, dem Beschwerdeführer den Betrag von Fr. 27'597.30 zuzüglich Zins zu 5% ab 8. August 2011 zu bezahlen;
dass X.________ den Beschluss der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts mit Eingabe vom 24. Februar 2012 beim Bundesgericht angefochten und um eine höhere Entschädigung der Wahlverteidigung ersucht hat;
dass gemäss Art. 79 BGG die Beschwerde gegen Entscheide der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts unzulässig ist, soweit es sich nicht um Entscheide über Zwangsmassnahmen handelt;
dass es sich beim angefochtenen Beschluss nicht um einen Entscheid über Zwangsmassnahmen handelt, weshalb die Beschwerde in Strafsachen unzulässig ist;
dass davon auch der Beschwerdeführer ausgeht und deshalb den Beschluss der Beschwerdekammer nicht mit Beschwerde in Strafsachen, sondern mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde angefochten hat;
dass die subsidiäre Verfassungsbeschwerde einzig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen möglich ist (Art. 113 BGG);
dass somit der angefochtene Beschluss der Beschwerdekammer weder mit Beschwerde in Strafsachen noch mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde angefochten werden kann;
dass sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;
dass die bundesgerichtlichen Kosten dem Ausgang des Verfahrens entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
erkennt der Einzelrichter:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Schweizerischen Bundesanwaltschaft und dem Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. April 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Aemisegger
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli