Non-entry for insufficient substantiation of detention complaint

1B_128/2009Bundesgericht / I. öffentlich-rechtliche Abteilung20.05.2009Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

X.________ filed a federal criminal-law complaint against a detention order of the District Court of Zurich concerning security detention. The Federal Supreme Court held that the submission did not meet the substantiation requirements because it failed to explain why the challenged order was unlawful or unconstitutional. As the defect was obvious, the court decided the matter in simplified procedure and did not enter into the complaint. It exceptionally waived court costs.

Omnilex-Regeste

Art. 42 Abs. 2 et 106 Abs. 2 BGG; recevabilité du recours: le mémoire doit, sous peine d’irrecevabilité, contenir une motivation suffisante s’attaquant de manière précise aux considérants déterminants de la décision attaquée et exposer, lorsqu’elle est invoquée, la violation de droits fondamentaux de façon circonstanciée. Une motivation purement appellatoire ou lacunaire ne satisfait pas aux exigences de l’art. 42 al. 2 BGG; le défaut manifeste peut conduire à une non-entrée en matière selon l’art. 108 al. 1 BGG, sans examen des autres conditions de recevabilité. L’absence de frais peut être prononcée exceptionnellement selon l’art. 66 al. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
1B_128/2009

Urteil vom 20. Mai 2009
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,
Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8026 Zürich.

Gegenstand
Sicherheitshaft,

Beschwerde gegen die Präsidialverfügung vom 25. März 2009 des Bezirksgerichts Zürich, 6. Abteilung.
In Erwägung,
dass X.________ mit Eingabe vom 16. Mai (Postaufgabe: 18. Mai) 2009 gegen eine am 25. März 2009 ergangene Haftverfügung des Bezirksgerichts Zürich der Sache nach Beschwerde in Strafsachen führt;
dass er nicht darlegt, inwiefern die der Verfügung zugrunde liegende Begründung bzw. die Verfügung im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG, s. in diesem Zusammenhang BGE 134 II 349 E. 3 S. 351 f. sowie 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254) nicht zu genügen vermag;
dass somit schon aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und es sich daher erübrigt, auch noch die weitern Eintretensvoraussetzungen zu erörtern;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, ausnahmsweise keine Kosten zu erheben (s. Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und dem Bezirksgericht Zürich, 6. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. Mai 2009
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp

Schlagwörter

security detentionsubstantiationinadmissibilitysimplified procedurecourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the complaint satisfied the formal substantiation requirements under Art. 42(2) and Art. 106(2) BGG.

Extrahierter Entscheid

No. The appellant failed to show in what respect the challenged detention order was unlawful or unconstitutional.

Extrahierte Begründung

Because the complaint did not engage with the reasoning or result of the lower-court order, it did not meet the mandatory pleading standards; the defect was obvious, so the court could decide under the simplified procedure.

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