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BGE 82 III 23 ΓÇó Furniture installment payments may be included in exempt income
BGE 82 III 23Amtliche Sammlung des Bundesgerichts (BGE) / Band III07.03.1956Dismissed
The creditors sought to exclude monthly furniture instalments from the debtor's exempt income or, alternatively, to reduce them by spreading the purchase price over twenty years. The Federal Supreme Court held that instalments for indispensable household furniture are additional necessary expenses under Art. 93 SchKG because the furniture itself is protected as non-seizable property under Art. 92 Ziff. 1 SchKG. The debtor may therefore retain enough income to pay the agreed instalments. The court also rejected the attempt to replace the contractual instalment with a theoretical amortization calculation. The recourse was dismissed.
Art. 92 Ziff. 1 SchKG, Art. 93 SchKG; calculation of the exempt income where indispensable household furniture is acquired on instalments. The minimum subsistence level under Art. 93 SchKG is based on the ordinary living expenses of a debtor retaining the assets protected by Art. 92 SchKG. Where necessary household furniture remains subject to instalment payments, these payments constitute an additional necessary expense to be left to the debtor from earnings, so as to make the competence protection effective. The claim that such payments create a double deduction is unfounded, since the purchase price of the furniture is not included in the ordinary minimum. The court will not substitute the agreed contractual instalments by a hypothetical amortization over the presumed useful life of the goods; the debtor remains bound by the instalment arrangement.
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ab Seite 24
A.- Die Rekurrenten erhielten am 20. Januar 1956 in ihrer Betreibung Nr. 2897 gegen Frau Mattmann eine leere Pfändungsurrkunde als Verlustschein. Darin war das Ergebnis des Pfändungsvollzuges in folgender Weise festgehalten:
"Beim Schuldner konnte kein pfändbares Vermögen festgestellt und auch kein künftiger Lohn gepfändet werden. Die Schuldnerin arbeitet seit Mitte Dezember 1955 i/Fa. Landis & Gyr, Zug, und hat ihr Kind für Fr. 100.-- p.Mt. verkostgeldet. Das Einkommen beider Ehegatten beträgt Fr. 740.-- p.Mt., das Existenzminimum muss aber auf Fr. 760.-- festgesetzt werden. (Möbelamortisation Fr. 170.-- p.Mt.). Die Ehefrau ist deshalb gezwungen, ihren ganzen Verdienst für den Notbedarf aufzuwenden. 1 Kind geb. 1955."
B.- Darüber beschwerten sich die Rekurrenten und verlangten die Vornahme einer Lohnpfändung ohne Rücksicht auf die Möbelamortisation. Das Betreibungsamt liess sich zur Beschwerde dahin vernehmen: Es handle sich nicht um eine Lohnabtretung, sondern um Abzahlungen für notwendige Haushaltgegenstände. Die Eheleute Mattmann hätten bisher nur ein Schlafzimmer gehabt und nun, gleichfalls auf Abzahlung, ein Wohnzimmer dazu gekauft, und zwar nur die allernotwendigsten Möbel.
C.- Auf Grund dieses Berichtes wies die kantonale Aufsichtsbehörde mit Entscheid vom 13. Februar 1956 die Beschwerde ab, mit der Begründung, es sei kein pfändbarer Lohn vorhanden, da den auf Abzahlung gekauften Möbeln Kompetenzqualität nach Art. 92 Ziff. 1 SchKG zukomme.
D.- Mit vorliegendem Rekurs halten die Gläubiger an ihrer Beschwerde fest. Sie beantragen:
a) es sei bei der Fixierung des Existenzminimums die Möbelzahlung von Fr. 170.-- nicht zu berücksichtigen, eventuell:
b) es sei für die Berechnung des Existenzminimums nicht die volle Abzahlungsquote von Fr. 170.-- pro Monat zu berücksichtigen, sondern es sei bei der Bemessung der Amortisationsquote von einer Lebensdauer der Möbel von 20 Jahren auszugehen und das Existenzminimum nur um den Betrag zu erhöhen, der sich durch die Division der Möbelschuld durch 240 (Monate) ergibt.
Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht in Erwägung:
Demnach erkennt die Schuldbetr.- u. Konkurskammer:
Der Rekurs wird abgewiesen.