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BGE 8 I 774 ΓÇó No expropriation jurisdiction for drainage damage claim
BGE 8 I 774Amtliche Sammlung des Bundesgerichts (BGE) / Band I26.09.1882Dismissed
Jakob Fleischli complained that a railway drainage structure on a neighboring parcel flooded his land and sought damages and the creation of a better water outlet. The president of the expropriation valuation commission refused to convene the commission, treating the matter as an ordinary civil action. The Federal Court held that the dispute was not an expropriation case but a neighborhood civil dispute about alleged damage and preventive measures. It further held that, even if the requested safety measures were viewed under the Expropriations Act, the claim was untimely because the works had been planned and executed long before. The request was dismissed.
Art. 6, 7, 14 Abs. 1, 22, 26 und 27 Abs. 2 Expropriationsgesetz; Abgrenzung zwischen Enteignungsstreitigkeit und gewöhnlicher nachbarrechtlicher Zivilstreitigkeit. Keine Zuständigkeit der eidgenössischen Schatzungskommission, wenn der Bahnbetreiber nicht gestützt auf Enteignungsrecht in fremdes Eigentum eingreifen will, sondern die Schädigung bestreitet und der Anspruch auf Ersatz bereits eingetretener Schäden sowie auf sichernde Vorkehren aus nachbarrechtlichen Beziehungen erhoben wird. Ein Begehren um Vorrichtungen im Interesse der Sicherheit des Einzelnen kann nur rechtzeitig im gesetzlichen Verfahren geltend gemacht werden; nach planmäßiger Ausführung der Anlage ist es verspätet und daher nicht mehr der Schatzungskommission zuzuweisen.
führungen und Anträge unter erneuerter Begründung aufrecht. Das Bundesgericht zieht in Erwägung