Share register entry requires intended entry; constitutive for legitimation

BGE 69 II 311Amtliche Sammlung des Bundesgerichts (BGE) / Band II08.08.1936

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Court addressed whether a notation in the share register can be treated as an entry within the meaning of Art. 685 OR. It held that a mere annotation is insufficient unless it was meant to function as a registration. The court further stated that the entry has constitutive effect for legitimating the shareholder in relation to the company.

Omnilex-Regeste

Art. 685 OR, Art. 686 OR; share register entry and legitimation: Eine blosse Vermerkung im Aktienbuch stellt nur dann eine Eintragung dar, wenn ihr diese Bedeutung beigelegt werden sollte. Die Eintragung hat gegenüber der Gesellschaft konstitutive Wirkung für die Legitimation des Aktionärs; sie ist nicht bloss deklaratorisch oder beweisrechtlich. Abgrenzung zwischen formeller Registerhandlung und formloser Aktennotiz (consid. 1-2).

Gesamter Gesetzestext

douteux qu'elles etaient destinees a parvenir a la oon- naissanoe de dame Taillens. O'est en fait oe qui a eu lieu puisque, apres avoir acoepte le don, le defendeur, rentre ohez lui, a raoonte a sa femme oe qui s'etait passe, Ainsi, 1'0ffre est-elle aussi parvenue a dame Taillens. Celle-oi, comme son mari, l'a acceptee ; o'est oe gui ressort positive- ment du fait qu'elle est allee elle-meme se renseigner aupres du notaire pour savoir qui devait payer l'impöt sur la reoonnaissance. Au reste, l'aoceptation d'une libe- ralite peut etre tacite; elle est meme presumee 10rsque la donation n'est pas grevee de charges (RO 64 II 369/70). Lors done que la stipulation en leur faveur etait portee a la oonnaissance des epoux Taillens et qu'ils ne la refu- saient pas en termes expres ou par des actes ooncluants, la donation etait parfaite: l'assignation de d lle Marti- naglia a Gottofrey d'avoir a se constituer debiteur des donataires valait remise de la chose au sens de l'art. 242 a1. 1 00. c) Le recourant pretend, il est vrai, qu'il s'agissait non d'une donation entre vifs mais d'une donation a cause de mort, e'est-a-dire que -d'apres la volonM des parties -les epoux Taillens ne devaient devenir orean- mers de Gottofrey qu'apres le deoos de d Ile Martinaglia ; d'ou il oonclut que cette donation est nulle parce gu'elle n'a pas eu lieu dans les formes prescrites pour les disposi- tions a cause d.e mort (art. 245 al. 2 00). Mais oette pre- tendue volonM de subordonner la donation au predeoes de la donatrice n'a nullement eM prouvee par le reoourant. Elle est en oontradiotion formelle avec le texte de l'acte de juin 1935, qui oonstate une dette aotuelle envers les epoux Taillens, avec les declarations de volonM des parties, teIles qu'elles ont ete oonstatees dans l'arret attaque, ainsi qu'avee le fait etabli oi-dessus que Ja donation a eM exeeuMe du vivant de Ja donatrice. O'est en vain que le reoourant invoque la ciroonstance que les interets etaient stipules payables a dlle Martinaglia durant Ba vie : le donateur peut parfaitement se reserver l'usufruit

de la ereance donnee entre vifs et la elause eitre ne signifie iei rien d'autre. Peu importe egalement que le rembourse- ment du capital ne put etre denonce par les creanciers qu'apres le deces de l'usufruitiere: cette clause n'est en rien incompatible avec l'hypothese d'une creance existant au profit des epoux Taillens des avant le deces de d lle Mar- tinaglia ; bien au contraire, elle est en plein accord avee la reglementation Itngale des creances soumises a usufruit, l'art. 773 a1. 2 00 disposant que la denonciation de rem- boursement ne peut pas etre faite unilateralement par le nu proprietaire. Il est done constant que du vivant deja da d lle Marti- naglia, les epoux TaiIlens ont acquis par donation la creance eontre Gottofrey. Par Ce8 motif8, le Tribunal federaZ rejette le recours et confirme l'arret attaque. 51. Urtell der J. Zivilabtellung vom 19. Oktober 1M3 i. S. Velo-Wache A.-G. gegen Hausheer und Schmitt. Dienstvertrag, Auflösung aus wichtigen Gründen, Art. 352 OB. Die Auflösung muss unverzüglich, aber nicht augenblicklich n4ch Kenntnis des wiohtigen Grundes erklärt werden; der Berech- tigte hat Anspruch auf eine kurze, n den gesamten Um- ständen zu bemessende ttherIegu.ngsfnst. Oontrat de travail. Reailiation anticipne pour iU8te8 motil'!. art. 352 CO. La resiliation doit tervenir Bans retard malS no immMiatement apres Ja eonstatation du juste motif. La. partIe qui 8'en prevaut a. droit A un bref delai de r6flexion, A mesurer suivant l'ensemble des eireonstances. oontratto di lavoro. RiBoluzione anticipata per wuse (fI'avi"art. 352 CO. La risoluzione dev'essere comu,nicata 86nZa Ntardo ma non immediatamente dopo l' rtamento della. ca grave ; la parte ehe se ne prevale ha dintto 3d un breve termme per rißettere, la eui dursta e stabilita secondo l'insieme delle eircostanze. Nach dem Wortlaut des Gesetzes kann aus wichtigen Gründen das Dienstverhältnis sofort (immediatement, immediatamente) aufgelöst werden. Aus der Wahl dieses

Ausdrucks ist ersichtlich, dass das Vorliegen eines wichti- gen Grundes den Kündigungsberechtigten einerseits von der" Einhaltung der normalen Kündigungsfrist befreit (was im französischen Text durch die Wendung sans avertissement prealable noch besonders gesagt wird), dass aber anderseits der Berechtigte auch die Pflicht hat, den wichtigen Grund unverz1lglich geltend zu machen. Abgesehen vom Wortlaut ergibt sich das auch aus dem Begriff des wichtigen Grundes, da als solcher nach allge- mein anerkannter Auffassung nur ein Umstand gelten kann, der die Fortsetzung des Dienstverhältnisses für den Berechtigten als unzumutbar erscheinen lässt. Dagegen ist die unverzügliche Geltendmachung nicht im Sinne der Notwendigkeit einer augenblicklichen Reaktion des Berech- tigten nach Kenntnis des wichtigen Grundes zu verstehen. Es muss ihm selbstverständlich, wie in Rechtsprechung und Literatur allgemein anerkannt wird, eine gewisse Über- legungsfrist eingeräumt werden (OSER-SCHÖNENBERGER N. 15, BECKER N. 43 zu Art. 352 OR). Zu verlangen, dass der Berechtigte einen so wichtigen Entschluss über- stürzt, in der ersten Aufregung fasse, ginge zu weit. Da aber, wie erwähnt, der Grund für die Zulassung der sofor- tigen Aufhebung des Dienstyerhältnisses in der Nicht- zumutbarkeit von dessen Fortsetzung liegt, kann die Überlegungsfrist, wenn sie nicht zu einem Widerspruch mit dem Wesen des wichtigen Gru'ndes führen soll, nur kurz bemessen. sein. Ein absoluter Masstab lässt sich allerdings für sie nicht aufstellen. Es ist vielmehr nach den Umständen des konkreten Falles zu entscheiden, innert welcher Frist dem Berechtigen billigerweise ein Entschluss darüber zuzumuten ist, ob er von seinem Recht zur fristlosen Aufhebung des Vertrags Gebrauch machen wolle oder nicht. Auf jeden Fall aber ist ein Hinauszögern über die Zeitspanne von einigen wenigen Tagen nur dort zulässig, wo es mit Rücksicht auf die praktischen Erfordernisse des Alltags-und Wirtschafts- lebens als verständlich und berechtigt erscheint (vgl. Obligationenrecht. No 52. 313 BGE 66 II 142). Ein solch plausibler Grund zum Aufschub kann darin liegen,-dass dem fehlbaren Teil Gelegenheit geboten werden soll, ein den wichtigen Grund bildendes begangenes Unrecht wieder gut zu machen ,oder eine Trübung des Verhältnisses, deren Weiterbestehen eine Fortsetzung der Vertragsbeziehungen unerträglich machen müsste, zu beheben. Aber auch in einem solchen Falle muss verlangt werden, dass sich der Ausgleichsversuch innerhalb einer verhältnismässig kurzen Zeitspanne ab- wickelt und dass der auflösungsberechtigte Teil mit aller Deutlichkeit den Willen, beim Scheitern des Versuchs die fristlose Aufhebung eintreten zu lassen, zum Ausdruck bringt. 52. Urteil der I. ZivilabteiluDII vom 9. November 1943 i.S. Bauer gegen Monitor S. A. AktiengeaeUsehaft .. Art. 686 OB.

  1. Form der Eintragun.g im Aktienbuch. -Eine Aldzeichnung im Aktienbuch stellt nur dann eine Eintragung im Sinne von Art. 685 dar, wenn sie als solche gewollt war.
  2. Die Eintragung hat für die Legitimation gegenüber der Gesell- schaft konstitutive Bedeutung. Sooitt6 anonyme, art. 68600.
  3. Forme de l'inscription sur le registre des a.ctions. -Une mention an registre ne constitue une inscription selon l'art. 685 que si 1'on a voulu lui donner rette portee.
  4. L'inscription est constitutive de legitimation a. l'egard de la. societe. SoCietA anonima, an. 686 00.
  5. Forma. den' iscrizione nel Iibro delle azioni. Un' a.nnotazione nel Iibro delle azioni costituisce un' iscrizione a' sensi dell' art. 685 soltanto se si e voluto darle questa portata..
  6. L'iscrizione ha ca.ra.ttere costitutivo per la legittimazione nei confronti deIla. societa.. A. -Die Munitor A.-G. wurde am 8. August 1936 von Karl Ruetz, Walter Rüegg und Dr. O. Blöchlinger gegründet. Ihr voll einbezahltes Aktienkapital von Fr. 100,000.-ist eingeteilt in 400 Stammaktien zu Fr. 100.-und 60 Prioritätsaktien zu Fr. 1000.-. Die Aktien, die alle auf den Namen lauten, wurden alsbald

Schlagwörter

share registercorporate lawlegitimationregistrationshareholder rights

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

When does a notation in the share register qualify as an entry under Art. 685 OR?

Extrahierter Entscheid

A notation in the share register counts as an entry only if it was intended to have that legal effect.

Extrahierte Begründung

The court distinguished a mere bookkeeping note from an entry meant to serve the statutory function of registration; only the latter satisfies Art. 685 OR.

Kernrechtsfrage

What is the effect of share register entry on a shareholder's standing toward the company?

Extrahierter Entscheid

The entry has constitutive significance for legitimation vis-à-vis the company.

Extrahierte Begründung

The court held that registration is not merely evidentiary but determines the shareholder's ability to assert rights against the company.

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