Who pays patent fees during a license term?

BGE 61 II 142Amtliche Sammlung des Bundesgerichts (BGE) / Band II21.05.1935Not Examined

Zusammenfassung

In a dispute between Signer & Co. and A. G. Textil on one side and Heberlein Co. A. G. and A. G. Cuander on the other, the Federal Supreme Court addressed who must pay patent fees during the life of a license. The Court stated that, at least for a non-exclusive ordinary license, the licensor must ensure the patent remains in force during the license period. It left open whether the same rule applies to an exclusive license. The excerpt does not contain the operative dispositive part.

Regest

Art. 9 PG; duty to maintain a licensed patent during the license period and allocation of patent fees; for a non-exclusive ordinary license, the licensor is in principle bound to preserve the patent and to bear the renewal/maintenance fees for the duration of the license (consid. VI). Whether the same applies to an exclusive license is left open. The contractual nature of the patent license under Swiss law, approximating lease and usufruct, supports this result by analogy to the lessor's duty to preserve the object of the contract and its continued existence.

Gesamter Gesetzestext

Erfindungsschutz. N0 33. hatten and dei Beklagte offensichtlich wenig Eifer zeigte, die Verfolgung der Patentverletzungen aufzunehmen, während der Klägerin an einer raschen Abklärung der Verhältnisse gelegen sein musste. Die Nichtigkeitsklage kann somit der Klägerin nicht als Verrat am Genossen ausgelegt werden, weshalb die vom Beklagten erhobene Einrede der ArgliEt abzuwei!!en ist. 33. Auszug aus dem Urteil der I. Zivil abteilung vom 21. Mai 1935 i. S. Signer 8G Co. und A. G. Textil gegen lIeberlein Co. A. G. und A. G. CUander. L i zen z ver t rag. Pflicht des Lizenzgebers oder des Lizenz- nehmers zur Bezahlung der Patentgebühren während der Lizenzdauer ! Im allgemeinen hat der Lizenzgeber in der Tat die Pflicht, für den Weiterbestand der Patente während der Lizenzdauer zu sorgen ; zum mindesten gilt dies für die hier vorliegende nicht ausschliessliche, sog. einfache oder gewöhnliche Lizenz (WEIDLICH und BLUM, Anm. 23 zu Art. 9 PG, RASCH S. 29). Ob dem Lizenzgeber diese Pflicht auch bei der ausschliesslichen Lizenz obliege, wie die Vorinstanz als selbstverständlich anzunehmen scheint (so auch WEIDLICH und BLUM,Anm. 23 zu Art. 9 PG), kann deshalb dahingestellt bleiben. Es mag lediglich darauf hingewiesen werden, dass die neuere deutsche Literatur zum Patentrecht eher zur gegenteiligen Auf- fassung neigt, auf Grund des Umstandes, dass bei der ausschliesslichen Lizenz die Pflicht zur Aufrechterhaltung des Patentes vertraglich meist dem Lizenznehmer über- bunden wird (RASCH S. 53 f. ; PIETZKER, Kommentar zum deutschen Patentgesetz, 6 Anm. 32 Ziffer 5). Aus der Rechtsnatur des Lizenzvertrages im schweizerischen Recht, der nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes dem Miet-und Pachtvertrage am nächsten kommt und daher Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. H3 diesem beizuordnen ist (BGE 51 H S. 61 f. ; 53 H S. 133 f.) würde sich hingegen eher ein Argument für die Gleich- behandlung der ausschliesslichen und der nicht ausschliess- lichen Lizenz gewinnen lassen, da sowohl der Vermieter wie der Verpächter alles vorzukehren haben, was den Miet-bezw. Pachtgegenstand selbst und seinen Fortbe- stand anlangt, wie z.B. Hauptreparaturen, Tragung von Lasten und Abgaben und dergl. (Art. 263, 285, 288 OR ; OSER-SCHÖNENBERGER, Anm. 1 zu Art. 263 OR). VI. SCHULDBETREIBUNGS-UND KONKURS RECHT POURSUITE ET FAILLITE Vgl. HI. Teil Nr. 25. -Voir IIIe partie N° 25. Lang Druck AG 3000 Bern (Schweiz)

Schlagwörter

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