ErfindungilSchutz. N° 4 .
d'etre dit, Iui imposant des prestations notablement plus
etendues qu'elle ne le voulait en realiM (art. 24 ch. 3 CO).
A ce propos, il suffit d'observer ce qui suit: L'art. 33
repose sur Ia consideration que c'est a l'assureur qu'iI
incombe de rediger Ie contrat d'assurance de telle fayon
que les termes en soient clairs et precis. S'il manque a
cette obligation, c'est a Iui d'en subir les consequences.
Chercher
a se liberer en invoquant une erreur qui provient
precisement de ce que le contrat prete a equivoque,
serait une fayon de se soustraire a Ia sanction de la loi
incompatible avec les regles de la bonne foi. Par conse-
quent ce moyen doit etre rejete conformement a l'art.
25 al. 1 CO.
Par ces motifs,
le Tribunal flderal prononce :
Le recours est rejete et l'arret cantonal entierement
confirme.
VI. ERFINDUNGSSCHUTZ
BREVETS D'INVENTION
48. Auszug aus dem Urteil der L Zivilabteilung vom II Juli 1933
i. S. Aghin Ä.-G. gegen W'mteler Oie,
P a t e n t ver let z u n g ski a g e. WÜDschbarkeit, dass das
kantonale Handelsgericht, wenn es schon von der Veranstal-
tung einer Expertise absehen zu können glaubt, den Befund
der ihm angehörenden Sachverständigen für das Bundesgericht
protokollieren lässt.
3. -Das deutsche Reichspatentamt hatte die Frage
der Erfindungshöhe im Vorprüfungsverfahren bejaht,
desgleichen Dr. Arndt als gerichtlicher Experte im Pro-
zesse der Vereinigten Zwieseler Pirnaer Farbenglas-
werke A.-G. c. Siederer Freudenberg, in dem gegen
Erfindungsschutz. No 49. 325
das deutsche Ta 'Bois-Patent die Einrede der Ungültigkeit
erhoben worden war, und der 10. Zivilsenat des Kammer-
gerichtes Berlin in seinem Urteil vom 21. Dezember 1932
in diesem Prozess, durch welches das Urteil der Zivil-
kammer 16 a des Landgerichtes von Berlin vom 27. Mai
1932 bestätigt wurde. Die V orinstanz dagegen hat die
Frage gestützt auf den Befund ihrer sachkundigen Mit-
g1ieder verneint. Es ist, besonders in Anbetracht dieser
voneinander abweichenden Entscheidungen, zu bedauern,
dass nicht nur die Vorinstanz von der Veranst.'lltung der
von der Klägerin beantragten Expertise abgesehen hat,
sondern dass die ihr angehörenden zwei Ingenieure es
auch unterlassen haben, zur Erleichterung der Aufgabe
des Bundesgerichtes
die Gründe ihres technischen Befun-
des dem
Protokoll einzuverleiben; nur ein solches Pro-
tokoll hätte für den Richter der Berufungsinstanz bei
Beurteilung
der mit den Tatsachen eng verknüpften
Rechtsfrage der Erfindungshöhe den gleichen praktischen
Wert gehabt, wie ein Expertenbericht. Doch hat das
Bundesgericht nach dem geltenden Recht auch in Patent-
prozessen, trotz ihrer besondem Natur, nicht die Möglich-
keit, die Vorinstanz
zur Veranstaltung einer Expertise
anzuhalten (BGE 38 II S. 689).
49. Urteil der I. Zivilabteilung vom 26. SeptEmber 1933
i. S. F. Bichur eie gegen Bua.olf Eücili.
Pa t e n t ver 1 e t z u n g skI a g e. Die Einreichung von Pri-
vatgutachten im Berufungsverfahren ist unzulässig. Bestä-
tigung der neuen Praxis. Zur Begründung von Aktenwidrig-
keitsrügen ist ein Gutachten nicht notwendig. OG Art. a und 81. (Erw. 1).
Ablehnung der Schutzfähigkeit eines Rostes für Bügeleisen etc.
mangels Erfindungshöhe. Pat. Gas. Art. 16 Ziff. 1. (Erw. 2).
.A. ""'-Die Klägerin, F. Richter Cle in Wil (Kt.
St. Gallen) ist Inhaberin des schweizerischen Patentes
Nr. 129863 für einen Rost zum Aufstellen heisser Gegen-